Bettwaren-Fischer: «Habe meinen Anwalt angerufen»

Aktualisiert

Bettwaren-Fischer: «Habe meinen Anwalt angerufen»

Die
Snowboard-Garage hat
eine Parodie des kultigen
Fischer-Bettwaren-Spots
auf Tele Züri geschaltet.
Damit ist Ernst Fischer
(71) nicht ganz glücklich.

Herr Fischer, wann haben Sie die «Brettwaren»-Parodie erstmals gesehen?

Ernst Fischer: Am Samstagabend. Ich wollte die «Züri-News» schauen. Beim ersten Mal dachte ich mir noch: ganz schön frech von denen! Ich hätte mich das an deren Stelle nicht getraut.

Es gab keine Vorwarnung?

Nein. Wenigstens Tele Züri hätte mich informieren sollen, dass da etwas kommt. Jetzt überlege ich mir, meine Werbespots auf anderen Sendern zu schalten. Die fragen ja immer wieder an.

Gefällt Ihnen die Parodie?

Beim zweiten Mal ist mir das Tierschutz-Transparent in der Parodie aufgefallen: Das finde ich nun gar nicht lustig. Der Tierschutz ist ein ernstes Thema. Ich habe deswegen gestern mit meinem Anwalt telefoniert: Weil der Spot nicht mehr läuft, könne man nichts machen, meint er.

Die Parodisten denken darüber nach, Ihnen ein Snowboard zu schenken ...

Das könnten sie gleich wieder mitnehmen. Und einem Kind schenken. Ich bin zwar früher oft Ski gefahren, aber dafür bin ich zu alt. Ausserdem habe ich kürzlich ein Bein gebrochen.

Adrian Schulthess

«Fischer Bettwaren-Fabrik»

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