Aktualisiert 15.12.2010 13:06

SchuldbekenntnisBewährungsstrafe für Emmy-Preisträger

In Filmen wie «Men in Black» spielte Rip Torn den Oberboss der Alienjäger. Im wahren Leben wurde der 70-Jährige jetzt wegen eines versuchten Bankeinbruchs verurteilt.

US-Schauspieler Rip Torn hat den Einbruchs in eine Bank gestanden. Der «Men in Black»-Darsteller bekannte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 14. Dezember für schuldig, im Januar bewaffnet und in angetrunkenem Zustand in eine Bank im US-Staat Connecticut eingebrochen zu sein.

Ein Gericht in Litchfield verurteilte Torn zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Insgesamt steht der Darsteller sogar drei Jahre unter strenger Beobachtung der Behörden. Während dieser Zeit muss sich der Schauspieler zufälligen Alkohol- und Drogentests unterziehen. Der Besitz einer Schusswaffe ist ihm dem Urteil zufolge untersagt.

Torn war im Januar festgenommen worden, nachdem ihn die Polizei in der Bank in Connecticut gefunden hatte. Der Emmy-Preisträger hatte eine Schusswaffe bei sich getragen. Torn sei dankbar, dass keiner verletzt worden sei und er nicht ins Gefängnis müsse, sagte ein Anwalt des 79-jährigen Schauspielers. (dapd)

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