Beweismaterial gegen Michael Jackson zugelassen
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Beweismaterial gegen Michael Jackson zugelassen

Die Anwälte von Michael Jackson haben im Vorfeld des Prozesses gegen den 45-jährigen Popstar eine Schlappe erlitten.

Richter Rodney Melville liess per Bescheid vom Montagabend drei Dutzend Beweisstücke zu, die Justizbeamte im November 2003 bei einer Razzia auf Jacksons Neverland Ranch sichergestellt hatten.

Der Sänger hatte das Beweismaterial, bei dem es sich nach US- Medienberichten vom Dienstag um Computer, Disketten und Kassetten handelt, in einem Safe verborgen. Andere Gegenstände, die die Ermittler bei der Durchsuchung sicher stellten, wurden von Richter Melville ausgeschlossen.

Jacksons Verteidiger hatten die Zulassung aller Beweisstücke zu verhindern versucht. Sie machten in mehreren Anträgen geltend, dass die Ermittler ihre Befugnis überschritten hätten.

Der Richter gab beiden Seiten die Möglichkeit, bis zum 16. September gegen seine Entscheidung Einspruch zu erheben. Der Prozess soll am 31. Januar beginnen.

Jackson, dem in zehn Anklagepunkten vor allem der sexuelle Missbrauch eines Minderjährigen angelastet wird, ist gegen eine Kaution von drei Millionen Dollar weiterhin auf freiem Fuss. Sollte er in allen Punkten für schuldig befunden werden, könnte er bis zu zehn Jahre hinter Gitter kommen.

(sda)

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