Aktualisiert

Beyoncé: Ärger wegen Alligator-Shooting

Beyoncé Knowles ist von der Tierschutzorganisation Peta kritisiert worden, nachdem sie damit geprahlt hatte, dass sie bei einem Fotoshooting für ihr neues Album einem kleinen Alligator das Maul zugeklebt hat.

von
wenn

Peta hat sich mit dem britischen Reptilien-Experten Clifford Warwick beraten und die Popsängerin heruntergeputzt, dass sie etwas so Grausames zugelassen hat. Knowles hatte in der September-Ausgabe der britischen Zeitschrift «Arena» stolz erzählt, dass es ihre «geniale Idee» war, dem Tier das Maul zuzukleben. Der Alligator soll so verzweifelt gewesen sein, dass er sie «angepinkelt hat».

Warwick und Peta haben sich nun zusammengetan, um Knowles darüber aufzuklären, dass sie sowohl grausam als auch gefühllos gehandelt hat. Warwick in einem Brief an Knowles: «Menschen und Alligatoren gehören von Natur aus nicht zusammen und sollten nicht für Termine wie Fotoshootings zusammen gebracht werden. Meiner Meinung nach ist das Tierquälerei. Menschen haben Alligatoren in der Geschichte schlecht behandelt. Leder- und Fleischhändler schlachten sie ab, indem sie ihnen das Rückenmark zerschneiden oder sie mit einem Hammer prügeln.»

Und dann wendet der Reptielien-Experte sich konkret an die Sängerin: «Auf den Alligator, mit dem Sie gearbeitet haben, wartet wahrscheinlich dasselbe Ende, nach einem Leben in Gefangenschaft. Es ist sehr schade, dass die Probleme dieses Tieres im Lauf der Werbeaktion für Ihre Arbeit noch erhöht wurden.»

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.