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Paid PostBezahl-App TWINT gewinnt weiter an Terrain

Mobile Payment liegt im Trend. Verschiedene Anbieter von Payment-Apps buhlen um die Gunst von Privat- und Geschäftskunden. TWINT bietet gegenüber der Konkurrenz die umfassendste und zugleich eine sehr einfache Zahlungslösung an. Das bleibt nicht unbemerkt: TWINT verzeichnet stark wachsende Nutzerzahlen und ein sich kontinuierlich verdichtendes Händlernetz.

von
thw
Die Zukunft gehört dem mobilen Bezahlen.

Die Zukunft gehört dem mobilen Bezahlen.

Kein Anbieter/Postfinance

Das digitale Portemonnaie der Schweiz

Um das Mobile Payment ist zwischen verschiedenen App-Anbietern ein harter Konkurrenzkampf entbrannt. TWINT ist bei Privatkunden und im Handel sehr gut auf Kurs. Die kostenlose Payment- und Shopping-App des gleichnamigen Tochterunternehmens von PostFinance wurde im letzten August auf den Markt gebracht.

Mit dem Smartphone bezahlen, Geld überweisen und mehr

Das Prinzip von TWINT ist einfach: App downloaden und registrieren, Guthaben aufladen und mit dem Smartphone bezahlen. Mit TWINT kann an der Ladenkasse und im E-Commerce mobil bezahlt oder von Smartphone zu Smartphone Geld überwiesen, angefordert oder empfangen werden. Ausserdem stehen Mehrwertdienste wie digitales Couponing oder digitale Stempelkarten kurz vor der Lancierung.

Einfach per Fingertipp bezahlen

An der Ladenkasse bezahlen ist kinderleicht: TWINT App öffnen, Smartphone kurz an den TWINT Beacon halten und schon erscheint der geschuldete Betrag auf dem Smartphone. Mit einem Fingertipp ist die Zahlung freigegeben. Auch in Online- und App-Shops kann mit TWINT bezahlt werden. Vorbei die Zeiten, wo man beim Onlineshopping mühsam die sicherheitskritischen Kreditkartenangaben eintippen muss.

Immer mehr Banken setzen auf TWINT

TWINT funktioniert ohne Debit- oder Kreditkarte im Hintergrund. Guthaben kann direkt via Post- oder Bankkonto, mit Einzahlungsschein, Guthabencode oder am Postomat geladen werden. Das Unternehmen arbeitet bereits mit elf Partnerbanken zusammen: mit den Kantonalbanken BL, BE, GE, GR, SH, SG, TG, der Bank Coop, der Hypothekarbank Lenzburg, Valiant und dem Mutterunternehmen PostFinance. Sie ebnen TWINT den Weg zu über 5 Mio. potenziellen Kunden. Ein Konto bei einer Partnerbank kann in wenigen Schritten direkt an die App gebunden werden. Mit allen anderen Bankkonten funktioniert das Überweisen von Geld via Lastschriftverfahren.

Händler-Netz wächst weiter

Für einen nachhaltigen Erfolg ist auch die Zahl an Händlern relevant, die ihren Kunden das Bezahlen mit TWINT anbieten. Bisher können Nutzer in über 5000 Shops, Restaurants und Bars in der ganzen Schweiz mobil bezahlen. Dabei sind auch grosse Namen: Ab diesem Frühjahr ist TWINT an allen Coop-Kassen präsent. Akzeptanstellen sind auch die grösseren Poststellen, zahlreiche SV-Personalrestaurants, die Gastronomiebetriebe von Autogrill, sowie Onlineshops wie coop@home, brack.ch und bald auch digitec und galaxus. Die Migros stösst bis Ende 2016 hinzu.

Vorteile für Privat- und Geschäftskunden

Für den grossen Anklang sprechen mehrere Gründe: das bequeme und für den Händler preiswerte Einkassieren überzeugt, egal ob an der Ladenkasse oder in einem Onlineshop. Richtig spannend wird die TWINT App für Privat- und Geschäftskunden aber vor allem dank den Mehrwertservices. Schon heute kann beispielsweise die Supercard in der App hinterlegt werden. Damit werden bei jeder Zahlung, automatisch Superpunkte gesammelt. Bald werden weitere Mehrwertservices wie digitale Stempelkarten oder Coupons lanciert. Auch diese sind in den Zahlungsprozess integriert.

Willkommen in der Zukunft des Mobile Payment

Mit dem breiten Funktionsangebot und den umfassenden Vorteilen hat TWINT beste Chancen, um beim Mobile Payment nicht nur zu bestehen, sondern die Position als Nr. 1 im Schweizer Markt zu festigen.

Weitere Informationen zu TWINT

(thw/20 Minuten)

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