Bezahlen mit implantiertem Mikrochip
Aktualisiert

Bezahlen mit implantiertem Mikrochip

Innovativ: Schotten brauchen nicht mehr nach dem Geldbeutel zu greifen um zu bezahlen.

Die Bar in Glasgow bietet der Stammkundschaft an, sich die elektronische Geldbörse von der Grösse eines Reiskorns implantieren zu lassen.

Der Chip enthalte unter anderem eine persönliche Identifizierungsnummer sowie den Namen und werde am Eingang eingelesen. Seine Kunden hätten die Idee begeistert aufgenommen, sagte Barbesitzer Brad Stevens gemäss einem Bericht des «Daily Telegraph» vom Montag.

«Während Sie die Bar betreten, wartet ihr Lieblingsdrink schon und Sie werden vom Personal hinter dem Tresen mit Namen gegrüsst», sagte Stevens. Mit dem Chip werde der Einlass garantiert. Auch Bargeld oder eine Kreditkarte seien nicht mehr nötig, weil die Kunden nun elektronisch anschreiben lassen können.

Natürlich sei ein bestimmtes finanzielles Limit eingebaut, damit die Gäste nicht über ihre Verhältnisse trinken, hiess es. Verschiedene Verbände kritisierten, dass mit dem Mikrochip exzessivem Trinken Vorschub geleistet werde und dass das Verfahren ausserdem datenrechtlich bedenklich sei.

(sda)

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