Bibelunterricht ist weiterhin gefragt
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Bibelunterricht ist weiterhin gefragt

Die Kantonsregierung hat die Beiträge an das Fach Biblische Geschichte auf das Schuljahr 2004/05 aus Spargründen gestrichen. Die Gemeinden müssen nun die Kosten selbst tragen.

Trotzdem wollen sie nicht auf christliche Ausbildung verzichten: «Mit wenigen Ausnahmen wollen alle Schulbehörden Biblische Geschichte weiterhin anbieten», so Martin Wendelspiess, Chef des Zürcher Volksschulamts, im «Kirchenboten».

Auf der Kippe steht Biblische Geschichte in Illnau-Effretikon, vor allem wegen der Vielfalt an Religionen (z.B. Islam) und den damit verbundenen Absagen an die traditionelle Lehre. Das wollen sich aber weder die reformierte noch die katholische Kirchgemeinde gefallen lassen: Sie haben bereits mit einem Schreiben an die Schulpflege interveniert.

(dzs)

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