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Blockade beendetBiden erhält nun täglich die Geheimdienst-Briefings

Das Weisse Haus hat die Genehmigung erteilt, den gewählten US-Präsidenten Joe Biden über die Erkenntnisse der Geheimdienste zu unterrichten.

Noch hat er kein Briefing bekommen, doch das wird sich nun ändern: Der gewählte US-Präsident Joe Biden. (24. November 2020)

Noch hat er kein Briefing bekommen, doch das wird sich nun ändern: Der gewählte US-Präsident Joe Biden. (24. November 2020)

Reuters/Joshua Roberts

Nach wochenlanger Blockade kann der gewählte US-Präsident Joe Biden das tägliche Briefing der US-Geheimdienste bekommen.

Es habe am Nachmittag eine entsprechende Genehmigung des Weissen Hauses gegeben, erklärte ein Sprecher des Büros des Direktors der US-Geheimdienste am Dienstag auf Anfrage.

In den USA ist es üblich, dass der gewählte Präsident noch vor der Amtseinführung im Januar täglich über die Erkenntnisse der Geheimdienste unterrichtet wird – ebenso wie der Amtsinhaber. Biden sagte am Dienstag nach Angaben anwesender Reporter in Wilmington, er habe noch kein Briefing erhalten, werde sie aber künftig regelmässig bekommen.

(SDA/chk)

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5 Kommentare
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Geduld ist eine Tugend

26.11.2020, 15:24

Trump hat zu recht gewartet, da die Wahlen ja ganz offensichtlich manipuliert waren (wie wir dank den gestrigen Zeugenaussagen in Pennsylvania wissen). Er gibt Biden derzeit pro forma Zugang zum Briefing, weil dies gesetzlich so korrekt ist. Sobald das Supreme Court dann entschieden hat, wer der rechtmässige Präsident ist, wird sich zeigen wer im Oval Office sitzt. Ich bin mal gespannt.

Thomas Richter

26.11.2020, 06:44

Ich verstehe das nicht. Als vor 4 Jahren Trump gegen Clinton gewonnen hat, war für die Demokraten so klar, dass Betrug durch die Russen vorlag, dass es sogar eine Untersuchung gab, die im Muller Report endete. Jetzt wird Trump vorgeworfen, er stelle die Demokratie auf die Probe, weil er 3 Wochen zugewartet hat, bevor er die Übergabe einleitet. Diskutieren wir (und die Medien) jetzt genauso eingehend 2.5 Jahren, ob nicht dich ein Wahlbetrug vorliegt? Nein. Warum nicht? - Bin um Erklärungen dankbar.

Iro

25.11.2020, 07:32

Er ist noch nicht gewählt.