Angestellte des Bundes - Biden prüft Impfpflicht für zwei Millionen Mitarbeiter
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Angestellte des BundesBiden prüft Impfpflicht für zwei Millionen Mitarbeiter

«Falls Sie nicht geimpft sind, dann sind Sie nicht annähernd so intelligent wie ich dachte», sagte US-Präsident Joe Biden auf die Frage, ob er für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Impfpflicht einführen will.

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«Das wird zur Zeit geprüft»: US-Präsident Joe Biden besucht das Büro der Geheimdienstkoordinatorin (ODNI). (27. Juli 2021)

«Das wird zur Zeit geprüft»: US-Präsident Joe Biden besucht das Büro der Geheimdienstkoordinatorin (ODNI). (27. Juli 2021)

AFP/Saul Loeb
Joe Biden hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen, doch stockt nun in den USA die Impfkampagne.

Joe Biden hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen, doch stockt nun in den USA die Impfkampagne.

AFP/Saul Loeb
Das Veteranenministerium hat erklärt, dass die medizinischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser für die früheren Militärangehörigen sich gegen das Coronavirus impfen lassen müssen.

Das Veteranenministerium hat erklärt, dass die medizinischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser für die früheren Militärangehörigen sich gegen das Coronavirus impfen lassen müssen.

AFP/Andrew Caballero-Reynolds

Darum gehts

  • Die US-Regierung erwägt, für seine zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Corona-Impfpflicht einzuführen.

  • «Falls Sie nicht geimpft sind, dann sind Sie nicht annähernd so intelligent wie ich dachte», sagte US-Präsident Joe Biden vor Journalisten.

  • Der Demokrat Biden hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen.

Die US-Regierung erwägt, für ihre mehr als zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Corona-Impfpflicht einzuführen. «Das wird zur Zeit geprüft», sagte US-Präsident Joe Biden auf die Frage einer Journalistin nach einer Impfpflicht für Angestellte des Bundes. «Aber falls Sie nicht geimpft sind, dann sind Sie nicht annähernd so intelligent wie ich dachte», sagte Biden am Dienstag bei einem Besuch des Büros der Geheimdienstkoordinatorin (ODNI) weiter.

Der Demokrat Biden hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Die Impfkampagne in den USA tritt inzwischen jedoch auf der Stelle – und das trotz einer Fülle an Impfstoffen und vielen Impfanreizen. Politisch könnte aber selbst eine, auf die Angestellten der Regierung begrenzte Impfpflicht, heikel werden: Viele Republikanerinnen und Republikaner dürften dies als Eingriff in die individuelle Freiheit zurückweisen. Falls die Impfungen damit zum politischen Zankapfel werden sollten, dürfte es noch schwieriger werden, kritische oder zögernde Anhängerinnen und Anhänger der Republikaner zu überzeugen, sich impfen zu lassen.

Impfpflicht für medizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Erst am Montag hatte das Veteranenministerium erklärt, dass die medizinischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser für die früheren Militärangehörigen sich nun gegen das Coronavirus impfen lassen müssen. Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern und andere medizinische Angestellte haben acht Wochen Zeit, sich die Spritzen geben zu lassen. Bei der Anordnung handelte es sich um die erste Impfpflicht einer grösseren Bundesbehörde. Die Ministerien und Behörden des Bundes beschäftigen, dem wissenschaftlichen Dienst des Kongresses zufolge, im Jahr 2020 knapp 2,2 Millionen zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auch in der Metropole New York und dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien müssen sich städtische beziehungsweise staatliche Angestellte künftig gegen Corona impfen lassen. Nicht geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich regelmässig auf eine Corona-Infektion testen lassen.

In den USA sind bislang erst 49 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. Zuletzt stieg die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante im Schnitt wieder auf fast 50’000 an.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(DPA/chk)

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