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US-RegierungBiden setzt weitere chinesische Unternehmen auf schwarze Liste

US-Präsident Joe Biden hat die Sanktionsliste für chinesische Unternehmen, die sein Vorgänger erstellt hat, überarbeitet und erweitert.

Die Sanktionen zielen auf chinesische Unternehmen ab, denen vorgeworfen wird, an Technologien beteiligt zu sein, die «Unterdrückung oder Menschenrechtsverletzungen erleichtern»: US-Präsident Joe Biden. (Archivbild)

Die Sanktionen zielen auf chinesische Unternehmen ab, denen vorgeworfen wird, an Technologien beteiligt zu sein, die «Unterdrückung oder Menschenrechtsverletzungen erleichtern»: US-Präsident Joe Biden. (Archivbild)

AFP/Mandel Ngan

Angesichts anhaltender politischer Spannungen mit China hat US-Präsident Joe Biden eine Sanktionsliste für chinesische Unternehmen erweitert. Wie das Weisse Haus am Donnerstag mitteilte, wurden weitere Konzerne im Zusammenhang mit chinesischer Überwachungstechnologie auf die schwarze Liste gesetzt. Damit ist es US-Investoren ab dem 2. August verboten, in diese Konzerne zu investieren.

Die Sanktionen zielen den Angaben zufolge auf Unternehmen ab, denen vorgeworfen wird, an Technologien beteiligt zu sein, die «Unterdrückung oder schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen erleichtern». Dies untergrabe «die Sicherheit oder die demokratischen Werte der Vereinigten Staaten und unserer Verbündeten», hiess es in einer Erklärung aus Washington.

Erste Liste ist von Trump

Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte im November eine Liste mit 31 chinesischen Firmen herausgegeben, von denen angenommen wurde, dass sie Chinas Militär- und Sicherheitsapparat beliefern oder unterstützen. Später fügte Trump weitere Unternehmen hinzu.

Die erste Liste, die unter Trump veröffentlicht wurde, umfasste grosse Telekommunikations-, Bau- und Technologiefirmen wie China Mobile, China Telecom oder die Videoüberwachungsfirma Hikvision.

Bidens Regierung überarbeitete diese Liste, entfernte einige Unternehmen und fügte weitere hinzu. Derzeit beinhaltet sie 59 chinesische Konzerne – darunter mehrere Tochterunternehmen von Firmen, die bereits auf der Liste standen.

(AFP/chk)

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