Illegal im Minikleid: Biermädels kommen straffrei davon
Aktualisiert

Illegal im MinikleidBiermädels kommen straffrei davon

Für zwei Niederländerinnen ist ihr WM-Abenteuer glimpflich ausgegangen. Am Dienstag wurden die Anklagen gegen sie wegen illegaler Werbung fallengelassen.

Das sieht die FIFA gar nicht gerne: junge Damen in Werbekleidern

Das sieht die FIFA gar nicht gerne: junge Damen in Werbekleidern

Während des Spiels Niederlande-Dänemark tanzte eine über 30-köpfige Gruppe junger Frauen in den Minikleidern einer Brauerei auf der Tribüne. Der Weltfussballverband FIFA sah darin einen Fall von Trittbrett-Marketing und erteilte allen Stadionverbot – zwei von ihnen wurden verklagt.

Nun gab die FIFA bekannt, dass sie sich mit der Brauerei geeinigt habe. Bavaria habe zugesagt, die Marketingregeln der FIFA bis 2022 zu respektieren. Im Gegenzug lässt der Fussballverband nach eigenen Angaben alle Vorwürfe fallen. In Südafrika kann belangt werden, wer versucht, eine Veranstaltung ohne Genehmigung der Organisatoren für seine Werbung zu nutzen. Die offiziellen FIFA-Sponsoren haben Millionen für die exklusive Werbeplattform WM bezahlt.

Die Kleider waren eine kostenlose Dreingabe beim Kauf eines Kastens Bavaria-Bier. Den Frauen hatte die Brauerei auch die Reise nach Südafrika und den Stadionbesuch bezahlt. Es war nicht das erste Mal, dass Bavaria der FIFA wegen Trittbrett-Marketings aufgefallen ist. Bei der WM 2006 verteilte die Brauerei orangene Lederhosen an Fans. (dapd)

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