17.03.2020 16:19

Coronavirus

«Big Brother»-Bewohner sind bis jetzt ahnungslos

Bei «Big Brother» werden heute Abend die 14 Bewohner des Hauses über die Ausbreitung des Coronavirus informiert. Bis jetzt hatten sie nämlich keine Ahnung davon.

von
kro
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Heute Abend gibts bei «Big Brother» auf Sat 1 eine Sondersendung: Die Showteilnehmer werden über die aktuelle Corona-Lage informiert.

Heute Abend gibts bei «Big Brother» auf Sat 1 eine Sondersendung: Die Showteilnehmer werden über die aktuelle Corona-Lage informiert.

Unter den diesjährigen «Big Brother»-Kandidatinnen und -Kandidaten sind elf Nicht-Prominente sowie drei Einigermassen-Prominente. Eine Neuheit, die Sat 1 umgesetzt hat.

Unter den diesjährigen «Big Brother»-Kandidatinnen und -Kandidaten sind elf Nicht-Prominente sowie drei Einigermassen-Prominente. Eine Neuheit, die Sat 1 umgesetzt hat.

Instagram/bigbrother.sat1
Und noch etwas ist neu: Die Bewohner bekommen erstmals Feedback von den Zuschauern zu Hause.

Und noch etwas ist neu: Die Bewohner bekommen erstmals Feedback von den Zuschauern zu Hause.

Instagram/bigbrother.sat1

Komplett von der aktuellen Newslage abgeschirmt: Das sind die 14 «Big Brother»-Kandidatinnen und -Kandidaten, die zurzeit für Sat 1 unter Kamerabeobachtung und abgeschieden von der Öffentlichkeit zusammen hausen.

Damit gehören sie zu den wohl ganz wenigen Menschen in Europa, die von der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus nichts mitbekommen haben. Doch das wird sich am Abend des 17. März ändern. Sat 1 hatte ursprünglich ausdrücklich nicht vorgesehen, die Show-Teilnehmer über das Virus zu informieren.

Doch heute um 19 Uhr werden die elf Nicht-Promis, die gemeinsam mit drei Einigermassen-Promis leben, über die aktuelle Krisensituation aufgeklärt.

Kein Kontakt zur Aussenwelt und damit mit Corona

«Dieser Entschluss fiel in Absprache mit den Angehörigen», sagte eine Produktionssprecherin zur «Bild»-Zeitung. Dazu muss man wissen: Die Bewohner sind seit dem 6. Februar isoliert. Damals gab es in Europa erst vereinzelte Fälle von Corona-Infizierten.

Sie haben die Häuser seitdem nicht mehr verlassen, haben keinen Kontakt zur Aussenwelt – und haben keine Möglichkeit, sich über die verheerende Lage informieren zu können.

Die aktuelle Staffel der Reality-Show wird in der Nähe von Köln gedreht, im Bundesland Nordrhein-Westfalen, das innerhalb Deutschlands besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen ist. Um die Bewohnerinnen und Bewohner vor Infektionen zu schützen, werden gemäss der «Süddeutschen Zeitung» spezielle Hygienemassnahmen umgesetzt. Wie diese aussehen, haben die Produktionsverantwortlichen allerdings nicht näher erläutert.

Neue Mitbewohner durften nicht darüber sprechen

Seit vergangenem Montag sind vier neue Mitbewohner eingezogen, denen allerdings verboten worden war, über Corona zu sprechen.

Nachdem heute Abend die Nachricht verkündet wird, dürfen die Kandidaten laut «Bild» entscheiden, ob sie weiterhin im Haus bleiben, oder «Big Brother» verlassen wollen.

Dieses Jahr strahlt zum ersten Mal der Fernsehsender Sat 1 das umstrittene Fernsehformat aus. Wegen der tiefen Einschaltquote wohnen den elf unbekannten Frauen und Männern seit dem 9. März drei Promis bei. Unter anderem Menowin Fröhlich (32), der 2005 und 2010 bei «Deutschland sucht den Superstar» gesungen hatte.

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