Aktualisiert 03.11.2009 21:23

Höhere SicherheitBike-Cops in Bern

Polizisten sollen bald auf wendigen Bikes durch die Berner Strassen flitzen und so für mehr Sicherheit sorgen. Dies fordern bürgerliche Politiker.

von
Bigna Silberschmidt

«Bike-Cops sind schneller unterwegs als Fusspatrouillen und können Brennpunkte in der Innenstadt rasch erreichen», sagt CVP-Präsident Michael Daphinoff. Zudem seien Fahrräder ökologische Fort­bewegungsmittel und seien perfekt für die Kontrolle von wenig begangenen oder engen Wegen. Deshalb fordert die BDP/CVP-Fraktion in einem Vorstoss, dass täglich eine Bike-Patrouille von mindestens zwei Personen während zwölf Stunden in der Stadt zum Rechten schaut – tagsüber und auch nachts. «Dies wird das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ganz klar stärken», so Daphinoff.

In grösseren Schweizer Städten sind velofahrende Polizisten ­bereits im Einsatz. In Biel etwa radeln im Sommerhalbjahr regelmässig drei Zweierteams durch die Gegend. Bewährt hat sich das Modell auch in ­Zürich: «Velopolizisten sind viel wendiger als Autopatrouillen. Das kann bei der Verfolgung von Flüchtigen ein Vorteil sein», sagt Judith Hödl von der Kapo Zürich. Positiv sei auch der ­enge Kontakt zur Bevölkerung. Genau dies wünscht sich Daphinoff auch für Bern: «Wir wollen eine bürgernahe und sportliche Polizei.»

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