Aktualisiert 26.09.2016 17:00

PrioritätBilic ist der Fussball wichtiger als seine Tochter

Slaven Bilic erlebt als Trainer von West Ham United einen schlechten Saisonstart. Die Familie muss deshalb hinten anstehen.

von
heg

Nur ein Sieg aus den ersten sechs Saisonspielen: West Ham United ist mit seinem Trainer Slaven Bilic schlecht in die neue Spielzeit in der Premier League gestartet. Der 48-jährige Kroate will den Verein so schnell wie möglich von den Abstiegsplätzen wegführen und hat deshalb kaum Zeit für das neuste Familienglück.

Seine Partnerin Ivana Djeldum gebar ihm letzte Woche ein Mädchen. «Ich sagte zu meinem Assistenten, ich fühle mich in diesen Tagen seltsam. Ich habe eine neugeborene Tochter und ich denke nur an Fussball», so Bilic in englischen Medien. Weil die Gedanken so stark beim runden Leder sind, weiss der Kroate auch noch nicht, wie er sein Töchterchen taufen möchte. «Daran habe ich noch nicht einmal gedacht. Ich habe eine Mission mit meinem Club, und daran muss ich mich halten.»

So egal ist Bilic sein Mädchen dann aber doch nicht. «Für sie würde ich auf meinen Knien nach Australien rutschen», sagte der frischgebackene Vater.

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