Aktualisiert 14.01.2019 20:43

Serafe AG

Billag-Nachfolgerin startet mit Adress-Wirrwarr

Für die Rechnungen der TV- und Radio-Gebühren ist neu die Serafe AG verantwortlich. Doch noch läuft nicht alles nach Plan.

von
dmo
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Serafe hat etliche Rechnungen mit fehlerhaften Angaben verschickt.

Serafe hat etliche Rechnungen mit fehlerhaften Angaben verschickt.

Keystone/Thomas Delley
Das Problem liege jedoch nicht bei der Billag-Nachfolgerin, sagt Erich Heynen.

Das Problem liege jedoch nicht bei der Billag-Nachfolgerin, sagt Erich Heynen.

Doris Fanconi

Die ersten Kunden haben in diesen Tagen von Serafe die Rechnungen für die TV- und Radio-Gebühren erhalten – und bereits gibt es die ersten Probleme und Beschwerden. Warum: Etliche Rechnungen sind falsch adressiert, wie der «TagesAnzeiger» schreibt.

Auf den angesprochenen Rechnungen werden plötzlich Nachbarn als Mitglieder von anderen Haushalten im selben Block aufgeführt. «Weder Serafe noch die Einwohnergemeinde fühlen sich verantwortlich, den Fehler zu beheben», sagt eine betroffene Person gegenüber der Zeitung.

Callcenter kann nicht helfen

Tatsächlich gebe es Probleme mit den Adressdaten, die von den Gemeinden an Serafe geliefert worden seien. Dies bestätigte Sprecher Erich Heynen. «Werden die Daten unsauber erfasst, kann es passieren, dass nebeneinander liegende Wohnungen als eine erfasst werden.»

Bislang hat Serafe seit dem 1. Januar 3,6 Millionen Rechnungen verschickt. Das Callcenter kann den Betroffenen jedoch nicht weiterhelfen. «Sie müssen sich an ihre Einwohnergemeinde wenden, welche die Adressdaten anpassen muss», sagt Heyne gegenüber dem «Tagi».

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