Aktualisiert 02.05.2018 18:18

AusgepopptBillig-Fahrdienst von Uber ist nicht mehr verfügbar

Mit dem UberPop-Aus in Basel sind die umstrittenen Billigfahrten von Uber nun in der ganzen Schweiz Geschichte. Trotzdem bleibt der Fahrdienstvermittler in der Kritik.

von
lb/sis
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Als letzte Stadt in der Schweiz schafft Uber nun auch in Basel den umstrittenen  Billig-Taxidienst UberPop ab. UberX wird es aber weiterhin geben.

Als letzte Stadt in der Schweiz schafft Uber nun auch in Basel den umstrittenen Billig-Taxidienst UberPop ab. UberX wird es aber weiterhin geben.

Keystone/Roland Schlager
In Zürich wurde UberPop bereits letzten August eingestellt.

In Zürich wurde UberPop bereits letzten August eingestellt.

Keystone
Der Billig-Fahrdienst war dem Taxigewerbe und den Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Uber betreibe unlautere Konkurrenz und breche das Gesetz, so der Vorwurf.

Der Billig-Fahrdienst war dem Taxigewerbe und den Gewerkschaften ein Dorn im Auge. Uber betreibe unlautere Konkurrenz und breche das Gesetz, so der Vorwurf.

20 Minuten/lha

Die Dienstleistung UberPop von Uber wird ab Donnerstag auch in Basel eingestellt, wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage bestätigt. Ganz so billig wie bisher kommt man mit dem kalifornischen Fahrdienstvermittler also nicht mehr von A nach B. Und auch der eine oder andere Hobby-Taxifahrer wird sich ärgern, denn ab sofort können sich bei Uber nur noch für den Personentransport offiziell lizenzierte Fahrer registrieren lassen – UberX heisst diese Variante.

«Mit der Fokussierung auf UberX möchten wir Menschen in Basel Zugang zu sicheren, bezahlbaren und zuverlässigen Fahrten auf Knopfdruck ermöglichen und gleichzeitig den Fahrern die Chance geben, über unsere Plattform Geld zu verdienen», so die Uber-Sprecherin.

Taxigewerbe und Gewerkschaften erfreut

«Wir begrüssen natürlich, dass UberPop endlich in Basel eingestellt wird, das ist sicherlich ein wichtiger Schritt. Wir haben ja auch schon seit längerem dafür gekämpft», äussert sich Thomas Leuzinger, Bereichsleiter Politik und Kommunikation bei Unia Aargau-Nordwestschweiz, erfreut.

«Mit UberPop wird die gewerbsmässige Fahrtenregelung umgangen. Im Prinzip läuft es auf Schwarzarbeit hinaus», kritisiert er das Angebot des Unternehmens. Damit ist ab Donnerstag nun endgültig Schluss.

Auch Kurt Schaufelberger, Geschäftsführer der Taxi-Zentrale AG, sieht das Ende von UberPop positiv: «Das war ein längst fälliger Schritt. Es wird sich zeigen, ob nun alle Fahrerinnnen und Fahrer die nötige Kategorie im Führerausweis besitzen.»

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