Swiss Skies: Billigairline verspricht 5000 neue Jobs
Aktualisiert

Swiss SkiesBilligairline verspricht 5000 neue Jobs

Die Low-Cost-Airline Swiss Skies präsentiert ihre Ziele für die ersten Jahre. Dazu gehören ein Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar und Tausende neue Arbeitsplätze in Basel.

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kat
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Am Flughafen Basel könnte es schon bald eine neue Airline geben.

Am Flughafen Basel könnte es schon bald eine neue Airline geben.

Keystone/Steffen Schmidt
Die vorläufig Swiss Skies genannte Firma will künftig Flüge nach Nordamerika zu niedrigen Preisen bieten und sucht derzeit Investoren.

Die vorläufig Swiss Skies genannte Firma will künftig Flüge nach Nordamerika zu niedrigen Preisen bieten und sucht derzeit Investoren.

Keystone/Dominik Pluess
Gerade weil es von Basel wenige Langstreckenflüge gibt, dürfte für Swiss Skies die Konkurrenz dadurch kleiner sein.

Gerade weil es von Basel wenige Langstreckenflüge gibt, dürfte für Swiss Skies die Konkurrenz dadurch kleiner sein.

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Die künftige Low-Cost-Airline Swiss Skies mit Sitz am Flughafen Basel-Mulhouse hofft, innerhalb von drei Jahren profitabel zu sein und 5'000 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Der Fundraising-Prozess zur Beschaffung von mindestens 100 Millionen Dollar verfolgt das Ziel, die Fluggesellschaft Swiss Skies in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu gründen, wobei der Schwerpunkt zunächst auf nordamerikanischen Destinationen liegen soll. Die Expansion von Basel auf andere europäische Standorte soll in den kommenden Jahren erfolgen. Die Billig-Airline sucht derzeit nach Investoren.

45 Ziele auf fünf Kontinenten

Die Fluggesellschaft strebt innerhalb von 5 Jahren eine Umsatzgrösse von 1,5 Milliarden US-Dollar an. Die Fluggesellschaft wird mit einer Flotte von 38 Flugzeugen 45 Ziele auf 5 Kontinenten bedienen und 1900 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Airline kündigt zudem an, etwa 5000 Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, von denen die Hälfte direkt mit flughafenbezogenen Unternehmen verbunden sein wird.

«In den regionalen Gebieten fehlen direkte Langstreckenflüge», sagt Airline-Mitbegründer Alvaro Oliveira. «Viele Nebeneinzugsgebiete sind nur über grosse Umsteigeflughäfen miteinander verbunden und viele Passagiere finden es ermüdend, auf Verbindungsflüge in grossen Hubs in Europa oder den USA angewiesen zu sein.»

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