Aktualisiert

Billigeres Öl heizt US-Börsen an

Ein deutlicher Rückgang der Ölpreise hat am Montag die Furcht der Anleger an der Wall Street vor wachstumsschädigenden Wirkungen hoher Energiekosten gedämpft und die Kurse in die Höhe getrieben.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verliess den Handel 0,53 Prozent höher mit 10 586 Punkten. Der breite gefasste S&P-500- Index legte 0,22 Prozent auf 1223 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,41 Prozent auf 2178 Stellen vor.

Unterstützung erhielten Dow und Nasdaq vom weltgrössten Softwarekonzern Microsoft. Die Aktien legten gut 1,3 Prozent auf 27,01 Dollar zu, nachdem die «New York Times» berichtet hatte, Microsoft sei der führende Bieter für einen Einstieg bei der Internetsparte AOL des US-Medienriesen Time Warner.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,47 Milliarden Aktien den Besitzer. 1840 Werte legten zu, 1413 gaben nach und 184 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von rund 1,61 Milliarden Aktien 1703 im Plus, 1335 im Minus und 155 unverändert.

An den US-Kreditmärkten gewannen die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel 8/32 auf 97,00 Punkte. Sie rentierten mit 4,635 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten im Kurs um 17/32 auf 107- 30/32 Zähler. Dabei ergab sich eine Rendite von 4,826 Prozent.

(sda)

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