Arbeitskampf: Billiglöhner in Bangladesh wehren sich
Aktualisiert

ArbeitskampfBilliglöhner in Bangladesh wehren sich

In Bangladesch haben mehrere Textilfabriken wegen der anhaltenden gewaltsamen Arbeiterproteste schliessen müssen.

In Ashulia am Rande der Hauptstadt Dhaka demonstrierten rund 2000 Arbeiter gegen niedrige Löhne, wie die Polizei mitteilte. Als die Demonstranten am Montag Steine und Ziegel auf Fabrikgebäude geworfen hätten, hätten rund zehn Fabrikbesitzer die Werkstore geschlossen. Die gewaltsamen Proteste dauern seit Wochen an.

Der Mindestlohn für Textilarbeiter in Bangladesch liegt bei 1662,50 Taka im Monat, das sind umgerechnet 25 Franken. Die Arbeiter fordern eine Erhöhung auf 5000 Taka im Monat. Die Regierung will die Mindestlöhne für die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten in der Textilbranche Ende Juli anheben.

(sda)

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