Kim Kardashian spricht erstmals über Balenciaga-Skandal

Kim Kardashian in der Balenciaga-Kampagne für Herbst und Winter 2022.

Kim Kardashian in der Balenciaga-Kampagne für Herbst und Winter 2022.

Instagram/kimkardashian
Publiziert

Balenciaga-Skandal«Bin angewidert» – Kim Kardashian bricht ihr Schweigen

Balenciaga-Ambassadorin Kim Kardashian spricht über die kontroverse Kampagne, die Kinder mit BDSM-Teddys zeigt. Die Bilder seien erschütternd, eine weitere Zusammenarbeit schliesst Kardashian aber nicht aus.

von
Johanna Senn

Die neueste Balenciaga-Kampagne sorgte die letzten Tage für einen Skandal. Die Luxusmarke zeigte für die Bewerbung von Gegenständen aus der Objects-Linie Bilder von Kindern mit BDSM-Teddybären. Das spanische Modehaus entfernte die Bilder und musste sich entschuldigen. 

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«Wollte verstehen, wie es dazu kommen konnte»

Inzwischen haben sich zahlreiche Menschen dazu entschieden, das Label zu boykottieren. Jetzt spricht Kim Kardashian, Ambassadorin des spanischen Modehauses, über die Kampagnenbilder. «Ich habe in den letzten Tagen geschwiegen. Nicht, weil ich nicht angewidert und empört über die jüngste Kampagne von Balenciaga gewesen wäre, sondern, weil ich die Gelegenheit haben wollte, mit dem Team zu sprechen. Ich wollte selbst verstehen, wie es dazu kommen konnte», schreibt die 42-Jährige in ihrer Instagram-Story am Montag.

Kim Kardashians Statement zu Balenciagas Kampagne, die Kinder mit BDSM-Teddybären zeigt.

Kim Kardashians Statement zu Balenciagas Kampagne, die Kinder mit BDSM-Teddybären zeigt.

Instagram/kimkardashian

«Als Mutter von vier Kindern haben mich die Bilder angewidert und erschüttert», lässt die Unternehmerin verlauten. Die Sicherheit von Kindern müsse an erster Stelle stehen und Kindesmisshandlung dürfe in keiner Form normalisiert werden, so Kardashian. Dass das Label die Kampagne inzwischen entfernt und sich entschuldigt habe, begrüsse sie. «Nach dem Gespräch mit ihnen glaube ich, dass sie den Ernst der Lage verstehen und die notwendigen Massnahmen ergreifen werden, damit so etwas nie wieder passiert.» 

Kim überdenkt ihre Beziehung zu Balenciaga

Seit Februar dieses Jahres ist Kim Kardashian offizielles Gesicht von Balenciaga. Doch schon bevor das spanische Modehaus Kim Kardashian offiziell zu seiner Ambassadorin ernannte, pflegte die 42-Jährige enge Beziehungen mit der spanischen Modemarke. Im September des vergangenen Jahres sorgte der Reality-Star für Gesprächsstoff, indem er einen Tag vor der Met Gala von Kopf bis Fuss in einem Bondage-Look von Balenciaga erschien. Kims anschliessender Met-Gala-Look sorgte für einen Popkultur-Moment, als sie von Kopf bis Fuss in ein komplett schwarzes Outfit von Balenciaga auftauchte – samt Balaklava, das ihr Gesicht verdeckte. Nun stellen sich viele die Frage, wie es mit Kim und der spanischen Modemarke weitergeht. 

«Was meine Zukunft mit Balenciaga angeht, so bin ich gerade dabei, meine Beziehung zu der Marke zu überdenken», verrät Kardashian via Instagram-Story. Für sie komme es nun darauf an, ob Balenciaga Bereitschaft zeige, Verantwortung für etwas zu übernehmen, «das von vornherein nicht hätte passieren dürfen». Es gehe ihr nicht nur darum, dass das Label seiner Verantwortung bewusst werde, sondern auch um «Massnahmen, die ich von ihnen zum Schutz von Kindern erwarte».

Kim Kardashian überdenkt ihre Zukunft mit Balenciaga.

Kim Kardashian überdenkt ihre Zukunft mit Balenciaga.

Instagram/kimkardashian

Derweil fordert ein Grossteil der Internetgemeinde, dass Kim Kardashian alle Beziehungen mit Balenciaga beendet. «Hör einfach auf, für ihre Kampagnen zu modeln und ihre Kleidung zu tragen. Für einmal kannst du den Menschen zeigen, dass du wirklich Moral und ein Rückgrat hast», schreibt ein User auf Twitter. 

«Kim, diese Marken würden dich in einer Sekunde ohne Zögern fallen lassen, wenn du jemals einen Skandal hättest. Tu dasselbe mit ihnen, du wirst dich danach besser fühlen», ermutigen andere die Unternehmerin.

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Bist du minderjährig und von sexualisierter Gewalt betroffen? Oder kennst du ein Kind, das sexualisierte Gewalt erlebt?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Kokon, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Castagna, Beratungsstelle bei sexueller Gewalt im Kindes- und Jugendalter

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Bist du selbst pädophil und möchtest nicht straffällig werden? Hilfe erhältst du bei Forio und bei den UPK Basel.

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