Carlo Janka: «Bin einfach schlecht gefahren»
Aktualisiert

Carlo Janka«Bin einfach schlecht gefahren»

Nach den geplatzten Medaillen-Träumen im Riesenslalom zeigt sich Carlo Janka selbstkritisch. Didier Cuche erklärt, mit der Kurssetzung des 2. Laufes nicht zurecht gekommen zu sein.

von
uto

Carlo Janka wiederholte es im Zielraum gleich mehrfach: «Ich bin heute einfach schlecht gefahren. Ich war heute einfach nicht imstande, eine bessere Leistung zu bringen.» Er habe nicht umsetzen können, was er von sich erwartet habe und darum habe er in dieser Verfassung an der Ranglistenspitze auch nichts verloren. Dafür, dass die Mission Titelverteidigung misslang, wollte der Bündner die Bedingungen nicht als mitschuldig betrachten. «Die Bedingungen waren für alle gleich. Dass es heute nicht geklappt hat, war alleine meine Schuld.»

«Es wäre mehr drin gelegen»

Didier Cuche, der seinem jüngeren Teamkollegen schliesslich gar noch den Vortritt lassen musste, haderte etwas mit der Kurssetzung im zweiten Lauf, «die mir, im Gegensatz zu jener im ersten Lauf, gar nicht entgegengekommen ist». Trotzdem, konstatierte Cuche, wäre für ihn mehr drin gelegen. Dies, obwohl er an den wichtigen Stellen immer runtergedrückt worden sei und ihm der Speed fürs letzte Flachstück gefehlt habe. Seinen gebrochenen Daumen wollte er als Grund für die verpasste Medaille nicht gelten lassen.

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