Reise-Ärger für Olympiasiegerin: «Bin kein Promi» – Bencic stinksauer über Air France nach Gepäck-Verlust

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Reise-Ärger für Olympiasiegerin«Bin kein Promi» – Bencic stinksauer über Air France nach Gepäck-Verlust

Auf dem Weg ans nächste Turnier geht Tennis-Star Belinda Bencic offenbar im Flieger das Gepäck verloren. Auf Twitter ärgert sich die Schweizerin darüber, dass sie ihre Sachen noch immer vermisst.

von
Florian Gnägi
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Belinda Bencic tobt auf Twitter über die Air France.

Belinda Bencic tobt auf Twitter über die Air France.

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Offenbar ging bei der Reise an ein Turnier in den Niederlanden das Gepäck Bencics verloren.

Offenbar ging bei der Reise an ein Turnier in den Niederlanden das Gepäck Bencics verloren.

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Bencic versuchte die französische Fluggesellschaft auf allen Kanälen zu kontaktieren. Lange Zeit ohne Erfolg.

Bencic versuchte die französische Fluggesellschaft auf allen Kanälen zu kontaktieren. Lange Zeit ohne Erfolg.

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Darum gehts

  • Keine guten Nachrichten von Belinda Bencic.

  • Der Schweizer Tennisspielerin geht auf dem Weg ans nächste Turnier ihr Gepäck verloren.

  • Auf Twitter schildert Bencic, wie sie verzweifelt versucht hatte die betreffende Fluggesellschaft zu erwischen.

Nachdem Belinda Bencic beim French Open bereits in der dritten Runde an der Kanadierin Leylah Fernandez scheiterte, ist für die Schweizerin die Sandplatz-Saison schon beendet. Auf dem Weg zum ersten Rasen-Turnier im niederländischen Rosmalen muss sich Bencic nun aber mit unerwarteten Problemen auseinanderschlagen.

«Mehr als 24 Stunden später, nachdem Sie mein Gepäck verloren haben, versuche ich verzweifelt, Air France ohne Erfolg zu erreichen», schreibt die 25-Jährige am Dienstagnachmittag auf Twitter und adressiert die französische Fluggesellschaft dabei direkt. «Ich fahre morgen zu meinem nächsten Turnier, also wäre es toll, wenn ich wenigstens ein paar Informationen über meine Tasche bekommen könnte», so Bencic in spürbar verärgertem Unterton.

«Bin kein Promi»

Das Tennis-Ass ist sichtlich sauer, dass ihre Koffer auf der Reise in die Niederlande verschwanden. Als ein Twitter-User etwas spöttisch kommentiert, dass bei der Air France Berühmtheiten halt behandelt werden wie jeder andere Mensch auch, reagiert Bencic prompt.

«Ich bin kein Promi und normalerweise würde ich so etwas nie auf Twitter schreiben, aber nach Stunden in der Telefonwarteschlange, unzähligen E-Mails und Online-Chats mit Robotern habe ich keine andere Idee mehr», so die Olympiasiegerin.

Nach dem erneuten Tweet von Bencic meldet sich Air France erstmals und entschuldigt sich öffentlich für die «nicht nahtlose Erfahrung» ihrer Kundin, mit der Bitte die Schweizerin möge sich doch via Privatnachricht melden. Offenbar hatte dies Bencic bereits am Dienstagmorgen getan, ohne Erfolg. 

«Gold-Medaille im Gepäck – bitte Priorität erhöhen»

Wie es in der Causa weitergeht, bleibt abzuwarten. Die Fluggesellschaft verkündete am Dienstagabend, die Privatnachricht der Tennis-Spielerin bekommen zu haben und sich um die Angelegenheit zu kümmern. Zumindest der Support ihrer Fans ist Bencic auch bei diesem unrühmlichen Zwischenfall gewiss.

«Hey Air France. Da befindet sich eine Goldmedaille im Gepäck, also erhöhen Sie bitte die Priorität auf diesem Ticket», schreibt ein Twitter-User. Ein anderer meint: «Belinda, ich kann dir meine Rackets schicken». In zahlreichen anderen Kommentaren motzen dazu weitere User über ihre schlechten Erfahrungen mit dem Service von Air France.

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