Aktualisiert 11.08.2009 22:27

Lugenz JUBis in den Wilden Westen sind es nur 40 Kilometer

Im Western-Reiten sind Bea Asper und ihr Lebenspartner das Mass aller Dinge: Auf ihrem Hof können auch Anfänger Wildwest-Luft schnuppern.

von
Lukas Hausendorf

Lasso, Chaps, Stiefel und Sporen: Im jurassischen Lugnez, 40 Kilometer von Basel entfernt, wird das Wildwestklischee wie im Film gelebt. «Wir stehen total zu diesen Klischees», sagt die 33-jährige Bea Asper. Sie und ihr ­Lebenspartner Martin Baur sind ein echtes Cowboypärchen. Im Westernreitsport sind sie die Topfavoriten für den Schweizermeistertitel, der am 6. September im aargauischen Niederrohrdorf vergeben wird.

Die gebürtige Baselbieterin ist schon von Kindesbeinen an auf vier Hufen unterwegs. Das Westernreiten begeistert sie seit über zehn Jahren. Als junge Frau reiste sie mehrmals in die USA, wo sie von einigen der weltbesten Trainer unterrichtet wurde. «Dort wird auf den Ranches auch noch richtig mit Pferden gearbeitet», erzählt sie. Dieses Wissen will sie nun auch hier weitergeben. «Die Bauern haben den Bezug zu den Tieren verloren», klagt Asper. Dabei gehe die Arbeit mit Rindern vom Pferd aus viel leichter.

Auf ihrem Hof in Lugnez kann sie mit Rindern trainieren. Auch Anfänger können dort einmal auf einem echten amerikanischen Quarter Horse in die Rolle des Lucky Luke oder der Calamity Jane schlüpfen.

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