04.04.2020 16:01

Kontingente

Bis Ostern gibts weniger Päckli von Zalando & Co.

Um die Paket-Flut zu meistern, hat die Post Kontingent für Paketsendungen der grössten Versender eingeführt. Bis Ostern werden deshalb weniger Päckli verschickt.

von
bsc
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Bis Ostern trägt die Post weniger Päckli pro Tag aus.

Bis Ostern trägt die Post weniger Päckli pro Tag aus.

Keystone/Christian Beutler
Davon betroffen sind Onlinehändler wie Galxus, Digitec und Zalando.

Davon betroffen sind Onlinehändler wie Galxus, Digitec und Zalando.

Keystone/Gaetan Bally
Das Problem: Die Post wird mit der Menge von Paketen nicht mehr fertig. Darum führt sie vorübergehend Kontingente ein.

Das Problem: Die Post wird mit der Menge von Paketen nicht mehr fertig. Darum führt sie vorübergehend Kontingente ein.

Keystone/Anthony Anex

Seit alle Läden geschlossen sind, bestellt die Schweiz online: Das bekommt die Post zu spüren. Im Moment werden so viele Pakete wie sonst an Weihnachten ausgeliefert – und es werden immer mehr. Weil die Post diese Päckli-Flut nicht mehr bewältigen kann, wurden Paketkontingente eingeführt.

Die die grössten 100 Paketauftraggeber dürfen bis Ostern nicht mehr so viele Päckli wie bisher verschicken. Davon betroffen sind Onlinehändler wie Galaxus, Digitec und Zalando. Mit jedem Lieferanten hat die Post dafür eine vertrauliche Abmachung getroffen, wie viele Pakete bis Ostern versendet werden können, wie es auf Anfrage heisst. Diese Abmachung sei abhängig von der Menge der Lieferungen und wie stark diese gestiegen sei.

Post muss rasche Lösung finden

Die temporäre Kontingentierung hat das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) der Post gewährt. Laut Uvek soll die Post mit den Partnern des Versandhandels, Mitbewerbern und Sozialpartnern an einem runden Tisch eine rasche Lösungen für die Bewältigung der Paketflut finden. Damit nach Ostern wieder alle Pakete ausgeliefert werden können.

«Wir sind uns der grossen Verantwortung bewusst und setzen uns auch deshalb für rasche Lösungen ein», sagt Post-Mediensprecher Oliver Flüeler. Das erklärte Ziel der Post sei es, die Grundversorgung während der Corona-Krise aufrechtzuerhalten und damit beizutragen, dass die Bevölkerung gemäss Vorgaben des BAG zu Hause bleiben könne.

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