Gefeierte Lyrikerin Amanda Gorman: «Frau Präsidentin Gorman, ich mag wie das klingt»
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Gefeierte Lyrikerin Amanda Gorman«Frau Präsidentin Gorman, ich mag wie das klingt»

Amanda Gorman stellte mit ihrem Gedicht an der Vereidigung von Joe Biden alle in den Schatten – selbst Show-Grössen wie Lady Gaga. Die junge Lyrikerin über ihre Hauptbotschaft, über ihren früheren Sprachfehler – und ihre Ambitionen US-Präsidentin zu werden.

von
Reto Heimann
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Lyrikerin Amanda Gorman stahl mit ihrem Gedicht allen die Show.

Lyrikerin Amanda Gorman stahl mit ihrem Gedicht allen die Show.

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Amanda Gorman trat bei der Inaugurationsfeier in Washington auf. 

Amanda Gorman trat bei der Inaugurationsfeier in Washington auf.

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Die 22-Jährige ist die jüngste Dichterin, die bei der Amtsvereidigung je aufgetreten ist. 

Die 22-Jährige ist die jüngste Dichterin, die bei der Amtsvereidigung je aufgetreten ist.

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Darum gehts

  • Die erst 22-jährige Lyrikerin Amanda Gorman begeisterte mit ihrem Gedicht an der Vereidigung von Joe Biden.

  • Im Interview mit CNN verrät Gorman, dass Schreiben ihr geholfen habe, ihren Sprachfehler wegzubekommen.

  • Gorman hat Ambitionen: 2036 möchte sie US-Präsidentin werden.

«Wir werden diese verwundete Welt zu einer besseren machen», denn «es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen und zu sein.» So endet das Gedicht anlässlich der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden. Es stammt von der erst 22-jährigen Lyrikerin Amanda Gorman, die ihr Gedicht auch gleich selbst vortrug.

Die junge Afroamerikanerin erstaunte mit ihrem Gedicht die ganze Welt. So etwa auch die US-amerikanische TV-Entertainerin Oprah Winfrey. Sie sei stolz auf Amanda Gorman, schrieb Winfrey auf Twitter:

Auf Social Media war man sich einig: Amanda Gorman stellte mit ihrem Gedicht selbst Show-Business-Grössen wie Lady Gaga, die die US-Hymne rezitierte, in den Schatten. Im Interview mit CNN äussert sich Amanda Gorman über…

  • die Reaktionen auf ihr Gedicht: «Ich bin so glücklich, dankbar und geehrt. Ich kam nach Washington, um mit meinem Gedicht das Beste zu geben. Ich kann die Unterstützung, die ich erhalte, gar nicht aufnehmen im Moment. Ich muss es sicher noch etwas verarbeiten.

  • eine ihrer Kernbotschaften im Gedicht: «Hoffnung ist nicht etwas, das wir von anderen fordern können. Wir müssen sie uns selbst geben.»

  • wie sie ihren Sprachfehler besiegte: «Bis vor einigen Jahren hatte ich grosse Mühe, den Buchstaben «R» auszusprechen. Manchmal verschluckte ich auch ganze Satzteile. Für mich war Schreiben deshalb ein Weg, meiner Stimme Ausdruck zu verleihen.»

  • wie Schreiben ihr persönlich half: «Je mehr ich mich im gesprochenen Wort und im Rezitieren von Gedichten übte, desto mehr gelang es mir, die Buchstaben richtig auszusprechen, die mich so lange gequält hatten.»

  • ihr Mantra, das sie vor jedem Auftritt wiederholt: «Ich bin die Tochter schwarzer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die von Freiheitskämpfern abstammen, die ihre Ketten sprengten, um die Welt zu verändern. Sie rufen mich.»

Auch die ehemalige Aussenministerin und Präsidentschaftskandidatin der USA, Hillary Clinton, war hin und weg vom Auftritt von Amanda Gorman. Sie twitterte, dass Gorman bereits angekündigt habe, für die Präsidentschaft 2036 zu kandidieren:

Im Interview mit CNN wurde Gorman darauf angesprochen. Ob sie wirklich Präsidentin werden will? Gorman lachte und sagte: «Frau Präsidentin Gorman. Ich mag, wie das klingt.»

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