Bis zu 40 Tote nach Brand in Sibirien
Aktualisiert

Bis zu 40 Tote nach Brand in Sibirien

Nach dem verheerenden Brand eines Arbeiterwohnheims in Sibirien rechnen die russischen Behörden mit bis zu 40 Toten.

Aus den Trümmern der Holzbarracke in der Stadt Kysyl seien ausser 25 Leichen auch 40 einzelne Leichenteile geborgen worden.

Wie der Zivilschutz am Freitag mitteilte, wurden die Überreste zur genetischen Identifizierung in ein Speziallabor in der südrussischen Stadt Rostow am Don gebracht. «Erst danach werden wir endgültig wissen, wie viele Opfer es gab», sagte ein Zivilschützer der Agentur Itar-Tass.

Die zweistöckige überfüllte Baracke, in der Arbeiter des Kraftwerks Kysyl mit ihren Familien lebten, war in der Nacht zum Mittwoch abgebrannt. 142 Menschen wurden aus den Flammen gerettet, viele von ihnen mit schweren Verletzungen. Kysyl, etwa 4000 Kilometer östlich von Moskau, ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tuwa. (sda)

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