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Neulich in ChinaBis zum Hals in Erde stecken geblieben

Ein chinesischer Arbeiter wusste nicht, wie ihm geschah, als er von Erdmassen begraben wurde. Nur mit dem Kopf über der Erde musste er drei Stunden auf seine Befreiung warten.

von
zve

Werte Leserinnen und Leser, fragen Sie uns bitte nicht, warum es immer die Menschen in China trifft. Mit schöner Regelmässigkeit kommen Meldungen bei uns an, die von stecken gebliebenen Personen berichten. Ist die Überbevölkerung schuld oder baut man in China verhältnismässig enger als in der Schweiz?

Diesem Chinesen hier passierte das Unglück während der Arbeit. Als der Mann mit seinem Arbeitskollegen in der Provinz Anhui Rohre für eine neue Kanalisation verlegen wollte, bewegte sich plötzlich eine grosse Menge Erde auf die beiden zu. Während der Arbeitskollege noch rechtzeitig entkommen konnte, wurde der Pechvogel von der Erdmasse zugeschüttet und blieb in der Grube stecken. Ein Rettungsteam brauchte drei Stunden, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Der Mann wurde - komplett mit Schlamm bedeckt - in ein Spital gebracht und auf Verletzungen untersucht. Es wird vermutet, dass der Erdhaufen von einem geparkten Bagger in Bewegung gesetzt wurde. Während dieser Mann noch einmal Glück hatte, warten wir gespannt, wer in China als Nächster stecken bleiben wird.

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