Nati-Captain Granit Xhaka hat sich vor der EM tätowieren lassen
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Nati-Direktor Tami verärgert«Bis zum Wales-Spiel ist das neue Tattoo von Granit Xhaka verheilt»

Gegen Wales spielt die Schweizer Nati am Samstag zum Auftakt in die Europameisterschaft. Eine Woche davor hat sich der Nati-Captain ein neues Tattoo stechen lassen. 20 Minuten hat mit dem Tätowierer gesprochen.

von
Nils Hänggi
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«Ich habe ihm den Namen seiner Tochter tätowiert sowie ein paar Daten wie Gewicht, Sternzeichen und so. Granit ist sehr glücklich über sein Tattoo», erzählt Tätowierer Nikos Karageorgos vom Luan Art Tattoo Studio in Basel.

«Ich habe ihm den Namen seiner Tochter tätowiert sowie ein paar Daten wie Gewicht, Sternzeichen und so. Granit ist sehr glücklich über sein Tattoo», erzählt Tätowierer Nikos Karageorgos vom Luan Art Tattoo Studio in Basel.

20 Minuten
Es ist auch nicht das erste Mal, dass er bekannte Personen tätowiert. «Ex-GC-Spieler Danijel Subotic oder Bachelor-Kandidat Danilo Sellaro waren auch schon meine Kunden», so der Tätowierer. 

Es ist auch nicht das erste Mal, dass er bekannte Personen tätowiert. «Ex-GC-Spieler Danijel Subotic oder Bachelor-Kandidat Danilo Sellaro waren auch schon meine Kunden», so der Tätowierer.

20 Minuten
Auf dem rechten Unterarm ist es, das neue Tattoo. 

Auf dem rechten Unterarm ist es, das neue Tattoo.

freshfocus

Darum gehts

  • Am Samstag spielt die Schweiz in Baku gegen Wales.

  • Vor der Zusammenkunft am vergangenen Sonntagabend hat sich Nati-Captain Granit Xhaka noch ein neues Tattoo stechen lassen.

  • Nati-Direktor Pierluigi Tami spricht von einem Fehler.

  • Wir haben mit dem Tätowierer in Basel gesprochen.

Mittlerweile ist die Schweizer Nati in Baku angekommen. Dort startet am Samstag das EM-Abenteuer um 15 Uhr gegen Wales. Mit dabei natürlich: Arsenal-Star und Nati-Captain Granit Xhaka. Er ist am Sonntagabend von seinem Bruder Taulant zur Zusammenkunft am Flughafen in Kloten gefahren worden: samt Lamborghini und Louis-Vuitton-Tasche.

Was ein paar Fans vielleicht aufgefallen ist: das neue Tattoo des 28-Jährigen. Am rechten Unterarm hat er sich am Wochenende vor der Europameisterschaft ein neues Motiv stechen lassen. Den Namen seiner Tochter Laneya, die Ende April zur Welt gekommen ist. Das Tattoo hat er sich unter dem Namen seiner ersten Tochter Ayana stechen lassen, die im Oktober 2019 das Licht der Welt erblickte.

«Ich habe nix mit Fussball zu tun»

«Ich habe ihm den Namen seiner Tochter tätowiert sowie ein paar Daten wie Gewicht oder Sternzeichen. Granit ist sehr glücklich über sein Tattoo», erzählt Tätowierer Nikos Karageorgos vom Luan Art Tattoo Studio in Basel exklusiv gegenüber 20 Minuten. Doch wie kam es dazu, dass der Schweizer Nati-Star zu Karageorgos kam? Er meint: «Vor ungefähr drei Jahren habe ich den Cousin von Granit Xhaka kennengelernt. Ich habe ihm ein Tattoo gestochen. Und vor ein paar Wochen meldete sich dann Granit bei mir. Er fragte, ob ich einen Termin frei habe und ob ich ihm ein Tattoo stechen könnte. Und ja, am Wochenende hatte ich Zeit.»

Anfangs wusste der Tätowierer gar nicht, wie bekannt Xhaka war. Gegenüber 20 Minuten gibt er zu: «Ich habe nix mit Fussball zu tun. Ich realisierte zunächst gar nicht, wer Granit ist. Erst als ich darauf aufmerksam gemacht wurde, googelte ich ihn. Und ja, es war eine Ehre, dass ich ihn tätowieren durfte.» Aufgeregt sei er nicht gewesen. «Ich bin routiniert, habe Berufserfahrung von über 13 Jahren. Mein Team und ich stehen für hohe Qualität», so Karageorgos. Granit habe ihn das aber auch gefragt. Er sagt: «Ihn interessierte, ob ich vor einem Tattoo aufgeregt sei. Und klar, ein bisschen Nervosität verspürt man immer. Aber das ist auch gut so. Dann ist die Konzentration noch höher.»

Es ist auch nicht das erste Mal, dass er bekannte Personen tätowiert. «Ex-GC-Spieler Danijel Subotic oder Bachelor-Kandidat Danilo Sellaro waren auch schon meine Kunden», so der Basler. Die Frage, ob Xhaka mit dem Tattoo ein Risiko in Sachen EM eingegangen sei, verneint Karageorgos. Er sagt: «Wenn die Schweiz am Samstag gegen Wales spielt, ist es verheilt. Da gibt es keine Gefahr. Auch im Studio haben wir aufgepasst. Hatten immer die Masken an, machten Corona-Selbsttests. Nur für das Selfie haben wir rasch die Maske abgenommen.»

Nati-Direktor Tami verärgert

Trotz der eingehaltenen Schutzmassnahmen ist Nati-Direktor Pierluigi Tami leicht verärgert. «Für mich war das sicher ein Fehler, was Granit gemacht hat», sagt der Tessiner am Montagabend nach der Landung in Baku. «Aber wir haben die Sache intern geklärt. Ab jetzt gilt der gesamte Fokus dem Wales-Spiel.»

Für Nati-Teamarzt Martin Maleck gibt es auch keinen Grund zur Beunruhigung. «Natürlich hängt so etwas, wie bei einem medizinischer Eingriff, immer von den hygienischen Standards ab», so der Deutsche. Er gehe stark davon aus, dass diese entsprechend eingehalten worden seien. Zudem könne man sagen, je kleiner das Tattoo, desto geringer das Risiko.

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