Aktualisiert 08.12.2008 21:24

KÜSNACHTBisang darf bauen – Gemeinde atmet auf

Der Zonenstreit in Küsnacht ist entschieden. Martin Bisang, CEO der Bellevue Group, darf auf dem letzten grossen Grundstück in der Goldküstengemeinde Küsnacht vier Einfamilienhäuser bauen.

Eine überwältigende Mehrheit der Küsnachter stimmte gestern Abend an der Gemeindeversammlung für Bisang und gegen die Initiative des Küsnachter Physikers Martin Huber. Dieser hatte gefordert, die Pfisterwiese müsse als Freihaltezone erhalten und Bisang materiell enteignet werden. Der auf beiden Seiten emotional geführte Zonenkrach füllte wochenlang die lokalen Zeitungen und deren Leserbrief-Seiten.

Während die Bisang-Sympathisanten Huber einen Neider schimpften, bezeichneten die wenigen Initiative-Befürworter den millionenschweren Banker als Spekulanten. Die Gemeinde selbst lehnte die Initiative ab und ist nun wahrscheinlich froh, dass sie Bisang nicht wie befürchtet bis zu 20 Mio. Franken Entschädigung bezahlen muss.

aro

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