Aktualisiert

Bisher noch keine Einsicht in Arztbericht

Die beiden Jugendlichen, die bei der Aktion Luchs versehentlich verhaftet und verletzt wurden, sind gestern im «Boten» als «bekannte Raufbolde» beschrieben worden.

Ob die beiden Männer tatsächlich aktenkundig sind, wollte die Schwyzer Polizei wegen dem Opferschutzgesetz nicht beantworten. Klar ist, dass die zwei ihren Arzt bis jetzt noch nicht von der Schweigepflicht entbunden haben.

Für Georg Boller, Schwyzer Untersuchungsrichter, wäre dies aber wichtig, um überhaupt entscheiden zu können, ob eine Strafuntersuchung gegen die Kapo eingeleitet werden soll.

Boller zeigt sich aber zuversichtlich: «Ich rechne damit, dass die zu Unrecht Verhafteten ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden.» Von Luzern hat Boller das Video und den Einsatzbericht angefordert.

(sam)

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