Bitcoin steht laut Comparis am Schluss der Vertrauenswürdigkeit
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Analyse von Comparis«Bitcoin steht bei uns ganz am Schluss der Vertrauenswürdigkeit»

Die Vergleichsplattform Comparis hat analysiert, welchen Dienstleistungen man vertraut. Ganz oben sind Banken und Behörden, am anderen Ende der Skala befindet sich Bitcoin.

von
Tobias Bolzern
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Bei Bezahlmethoden liegen Bitcoin und andere Kryptowährung auf dem letzten Rang.

Bei Bezahlmethoden liegen Bitcoin und andere Kryptowährung auf dem letzten Rang.

Getty Images
Stark zugelegt hat der Bezahldienst Twint.

Stark zugelegt hat der Bezahldienst Twint.

20min/Matthias Spicher
Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Vergleichsdienst Comparis.ch.

Das zeigt eine repräsentative Umfrage vom Vergleichsdienst Comparis.ch.

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

  • Comparis hat ausgewertet, welchen Diensten wir vertrauen.

  • Besonders gute Noten gibt es für den Bezahldienst Twint.

  • An letzter Stelle stehen Kryptowährungen wie Bitcoin.

  • Verbesserungspotenzial gibt es vor allem bei Passwörtern.

Comparis.ch hat das Sicherheitsgefühl der Schweizerinnen und Schweizer im Internet untersucht. Laut dem Vergleichsdienst bleiben die Werte auch während der Corona-Pandemie und zunehmender Cyberattacken stabil. Auf einer Skala von eins bis zehn bewegen wir uns demnach auf einem Mittelwert von 5,5. Das entspreche dem Vorjahreswert und liege leicht höher als 2019, heisst es in einer Mitteilung.

Eine Trendwende gab es laut Comparis bei Internetzahlungsmitteln. Während das Vertrauen bis 2020 stetig abgenommen hat, kam es zwischen 2020 und 2021 zu einer leichten Zunahme. Den grössten Zuwachs gab es für den Bezahldienst Twint – von 6,2 auf 7. Damit liegt Twint auf der Höhe von Debitkarten wie der Postcard.

Bitcoin ganz unten

«Twint hat sich etabliert und kann sich dank der Funktion untereinander Geld einfach zu überweisen, von der Konkurrenz abheben», sagt Jean-Claude Frick, Digitalexperte von Comparis.ch. Als Schweizer Lösung habe Twint im Vergleich zu anderen Lösungen zudem einen Vertrauensbonus. Auch der Bezahldienst Apple Pay konnte im letzten Jahr leicht zulegen: von 5,4 auf 5,7.

Bei Kryptowährungen hat in den letzten Jahren ein deutlicher Vertrauenszuwachs stattgefunden. 2018 lag der Mittelwert noch bei 3,7. In der aktuellen Befragung liegt er auf einem Wert von 4,4. Doch: «Elektronische Währungen wie Bitcoin sind bei den Bezahlmethoden am Schluss der Vertrauenswürdigkeit», heisst es in der Mitteilung.

Dating und Social Media

Am meisten Vertrauen im Umgang mit ihren Daten bringen die Umfrageteilnehmenden Banken und Behörden gegenüber. Dating-Portale und Social-Media-Plattformen befinden sich am Ende der Rangliste. «Allen voran Facebook, aber auch andere Plattformen haben wegen Hatespeech, Mobbing und fehlender Kontrollen der Inhalte nur mässige Vertrauenswerte», sagt Frick. Weil die Alternativen fehlen, seien die Plattformen jedoch weiterhin breit und häufig genutzt, schreibt Comparis.

Grosses Verbesserungspotenzial gibt es im Umgang mit Passwörtern. Nur knapp ein Drittel der Personen, die bei der Umfrage mitgemacht haben, nutzt unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Dienste. Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag von Comparis.ch durch das Marktforschungsinstitut Innofact im Oktober 2021 durchgeführt. An der Umfrage nahmen 1022 Personen aus allen Regionen der Schweiz teil.

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