Kryptowährungen: Bitcoin verbraucht mehr Strom als die Schweiz
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KryptowährungenBitcoin verbraucht mehr Strom als die Schweiz

Eine Website der Cambridge-Universität zeigt, wie viel Energie das Erschaffen von Bitcoins benötigt. Der Bedarf ist höher als jener der Schweiz.

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swe
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So oder ähnlich sehen sogenannte Bitcoin-Farmen aus. Denn für das Herstellen der Kryptowährung sind jede Menge Spezialcomputer nötig. Der Strombedarf für das gesamte Bitcoin-Netzwerk ist grösser als jener der Schweiz, wie Zahlen der University of Cambridge zeigen.

So oder ähnlich sehen sogenannte Bitcoin-Farmen aus. Denn für das Herstellen der Kryptowährung sind jede Menge Spezialcomputer nötig. Der Strombedarf für das gesamte Bitcoin-Netzwerk ist grösser als jener der Schweiz, wie Zahlen der University of Cambridge zeigen.

AFP/Lars Hagberg
Die virtuelle Währung wurde im Jahr 2009 lanciert.

Die virtuelle Währung wurde im Jahr 2009 lanciert.

Keystone/urs Flueeler
So kann man sie sich vorstellen, doch gehandelt wird nur virtuell: Bitcoins, aufgenommen bei der Bitcoin Suisse AG. (24. Mai 2016).

So kann man sie sich vorstellen, doch gehandelt wird nur virtuell: Bitcoins, aufgenommen bei der Bitcoin Suisse AG. (24. Mai 2016).

Keystone/Alexandra Wey

Die Kryptowährung Bitcoin sorgt oft durch Kursschwankungen für Schlagzeilen. Doch das Herstellen der Währung, das sogenannte Mining, hat auch einen hohen Strombedarf zur Folge. Wie auf dem sogenannten Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index ersichtlich ist, benötigt das virtuelle Geld über ein Jahr gerechnet mehr Energie als die ganze Schweiz.

Gemäss Schätzungen der University of Cambridge verbraucht Bitcoin etwa sieben Gigawatt Strom, was 0,21 Prozent der weltweiten Energie entspricht. «Besucher der Website können sich ihre eigene Meinung dazu bilden, ob das viel oder wenig ist», sagt Michel Rauchs, der das Tool mitentwickelt hat, der BBC.

Darum wird Strom verbraucht

Um Bitcoins zu erschaffen – das sogenannte Mining – müssen die Computer Transaktionen verwalten und komplizierte mathematische Probleme lösen. Als Belohnung für diese Arbeit werden dann vom System Bitcoins vergeben. Um möglichst viel zu verdienen, werden ganze Räume oder Hallen voller Computer für das Mining genutzt.

Dies benötigt natürlich eine Menge Strom, denn die Computer laufen rund um die Uhr. Und genau das sorgt häufig für Kritik. So sagte Alex de Vries von PwC gegenüber der BBC, dass das Bitcoin-Netzwerk ein Problem mit dem Stromverbrauch habe. Bitcoin verbrauche viel mehr Energie pro Transaktion als alle Banken weltweit zusammen, so de Vries.

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