Knacknuss Startspiel: Bitte endlich wieder ein Sieg wie 2013!
Aktualisiert

Knacknuss StartspielBitte endlich wieder ein Sieg wie 2013!

Drei Punkte gegen Slowenien müssen her! Sonst wird die Eishockey-WM in Paris kompliziert.

von
Marcel Allemann
Paris
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Das Schweizer WM-KaderTorhüter (3): Leonardo Genoni (Bern)

Das Schweizer WM-KaderTorhüter (3): Leonardo Genoni (Bern)

FreshFocus/Steffen Schmidt
Jonas Hiller (Biel)

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Niklas Schlegel (ZSC Lions)

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Die Schweizer Nati und ihre WM-Startspiele – das ist so eine Sache. Letztmals gab es 2013 in Stockholm einen Auftaktsieg. Nach dem 3:2 gegen Schweden starteten die Schweizer einen Höhenflug, der im unvergesslichen Silberwunder endete. Doch seither sind die Startspiele für die Schweizer zur Knacknuss geworden, und entsprechend schwierig war in der Folge der weitere Turnierverlauf.

2014 in Minsk gab es zum Start eine 0:5-Klatsche gegen Russland – und das Turnier ging danach mühsam weiter. Die Viertelfinals wurden an der letzten WM unter Sean Simpson verpasst. Seither sind die Auftaktspiele zwar theoretisch einfacher geworden, die Schweizer spielen stets gegen den Aufsteiger. Doch leider nur in der Theorie.

Sowohl 2015 in Prag wie auch 2016 in Moskau blamierte sich die Nati. Vor zwei Jahren mit einem 3:4 nach Penaltyschiessen gegen Österreich, im letzten Jahr mit 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Kasachstan. Beide Male wurde die WM danach äusserst kompliziert.

Viel Glück unter Hanlon

2015 unter Glen Hanlon, schafften die Eisgenossen mit allem Glück der Welt und einer einmaligen Konstellation (sämtliche Ergebnisse in der Gruppe fielen in der Vorrunden-Endphase zugunsten der Schweiz aus) den Viertelfinal doch noch. Um dann in diesem gegen die USA mit 1:3 zu verlieren. 2016, an der ersten WM unter Patrick Fischer, erholten sich die Schweizer von der Startpleite nicht mehr und schieden nach der Vorrunde aus.

Das Startspiel ist zwar nur eines von sieben Vorrunden-Spielen, aber irgendwie das wichtigste. Für die Nati steht also viel auf dem Spiel. Umso mehr, als der erste Gegner Slowenien am Samstag um einiges höher einzustufen ist als Österreich und Kasachstan. «Wenn wir einen guten Start hinlegen, kann das Vertrauen stärker wachsen», weiss auch Fischer. Deshalb: Holt bitte endlich wieder einen Sieg – so wie 2013!

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