04.10.2019 10:15

Stofftier vermisst

«Bitte helft meinem verzweifelten Jungen»

Nach den Ferien ging Plüschhündin Leika am Euro-Airport verloren. Weil das Stofftier für die Familie sehr wichtig ist, sucht sie nun verzweifelt nach ihm.

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las
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Plüschhündin Leika wird seit Ende September vermisst. Sie war für Noël (8) eine wichtige Stütze in schweren Zeiten.

Plüschhündin Leika wird seit Ende September vermisst. Sie war für Noël (8) eine wichtige Stütze in schweren Zeiten.

Privat
In dieser Tasche war Leika zuletzt.

In dieser Tasche war Leika zuletzt.

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Sie muss irgendwo zwischen der Gepäckausgabe des Euro-Airport und dem Parkingsektor S2 verloren gegangen sein.

Sie muss irgendwo zwischen der Gepäckausgabe des Euro-Airport und dem Parkingsektor S2 verloren gegangen sein.

Google Maps

Der heute achtjährige Noël aus dem Kanton Bern bekam die Plüschhündin Leika geschenkt, als seine Grossmutter gegen Krebs und seine Mutter gegen Depressionen kämpfte. «Es war eine schreckliche Zeit. Aber mein Sohn hat mir immer wieder gesagt: Schau, mir gehts gut, Leika ist ja bei mir», sagte die Mutter der «bz Basel».

Ende September kam der nächste Schock für die Familie: Nach einem Urlaub auf der Insel Sardinien blieb die Tasche, in der die geliebte Leika war, am Basler Euro-Airport (EAP) zurück. Seither sucht Noëls Mutter verzweifelt nach der Plüschhündin. «Helft mit, einen verzweifelten Jungen glücklich zu machen», schreibt sie auf Twitter.

Hier wurde Leika zuletzt gesehen

Gemäss der Mutter befand sich Leika zuletzt in einer pinkfarbenen Tasche und muss am 27. September gegen 23.30 Uhr irgendwo zwischen der Gepäckausgabe und dem Parkingsektor S2 verloren gegangen sein.

«Es kann gut sein, dass sich das Plüschtier noch finden lässt», sagt EAP-Sprecherin Vivienne Gaskell der bz. Der Flughafen bewahre Fundgegenstände drei Monate lang auf. Bisher sei Leika aber noch nicht aufgetaucht.

Die Hoffnung bleibt

«Wir haben so viele Schicksalsschläge erlebt, in denen der Hund meinem Sohn Trost spendete», sagte die Mutter der Zeitung. Sie hoffe nun auf ein Wunder. In ihrer Verzweiflung bietet sie gar einen Finderlohn von 150 Franken an.

Haben Sie Leika gesehen oder gar gefunden? Bitte wenden Sie sich an die 20-Minuten-Redaktion in Basel via Mail oder Telefon (061 269 80 20).

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