Aktualisiert 30.06.2009 20:16

Patrick Heuscher«Bitte nicht mehr daran erinnern»

Patrick Heuscher (32) und Sascha Heyer (36) geniessen die Beachvolleyball-WM in Stavanger (No).

von
Peter Berger

Patrick Heuscher, zwei Spiele, zwei Siege – haben Sie mit einem solchen WM-Auftakt gerechnet?

Patrick Heuscher: Nein, ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir die als Nummer vier gesetzten Brasilianer Cunha/Pedro schlagen. Die beiden hatten aber nicht den besten Tag, wir ­dagegen spielten sehr gut.

Sie tönen sehr zufrieden.

Ja. Es ist lässig, so gut zu spielen und zu gewinnen. Sascha und ich befinden uns im Herbst unserer Karriere. Endlich ist Beachvolleyball für uns wieder ein Spiel geworden. Noch im letzten Jahr wars eher ein Würgen.

Weshalb die Änderung?

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren sehr viel investiert, nur konnten wir leider an den Olympischen Spielen nicht davon profitieren. Jetzt ist viel Druck weg. Der liegt nun auf der jüngeren Generation, die muss jetzt Leistung zeigen und Medaillen gewinnen.

2007 überzeugten Sie an der WM in Gstaad in den Gruppenspielen auch und schieden danach schon im Sechzehntelfinal aus ...

... Bitte nicht mehr daran erinnern. Wir freuen uns zwar über unsere gelungenen Auftritte, aber wir wissen, dass diese noch nicht viel wert sind. Wir bleiben auch realistisch und sind uns bewusst, dass es für uns sehr schwierig wird. Favoriten sind definitiv andere.

Wer denn?

Der Amerikaner Dalhausser und der Brasilianer Alison. Ihnen zuzuschauen ist ein Genuss. Der Final kann eigentlich nur Rogers/Dalhausser gegen Harley/Alison heissen.

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