Trauer um Michael Jackson: «Bitte verzweifelt nicht ...»
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Trauer um Michael Jackson«Bitte verzweifelt nicht ...»

Die Familie von Michael Jackson hat sich in einer Erklärung an die Fans des verstorbenen Popfans gewandt. Anscheindend überlegt sie sich auch, rund um den Globus zeitgleiche Trauerfeiern abzuhalten.

In der vom US-Magazin «People» veröffentlichten Schreiben heisst es:

«In einem der dunkelsten Augenblicke unseres Lebens fällt es uns schwer, die richtigen Worte zu dieser plötzlichen Tragödie zu finden, die uns alle traf. Unser geliebter Sohn, Bruder und Vater von drei Kindern ist so unerwartet von uns gegangen, auf so tragische Art und viel zu früh. Sie macht uns, seine Familie, sprachlos und am Boden zerstört bis zu dem Punkt, an dem eine Kommunikation mit der Welt draussen manchmal unmöglich erscheint.

Wir vermissen Michael unendlich, unser Schmerz kann nicht mit Worten ausgedrückt werden. Aber Michael würde nicht wollen, dass wir jetzt aufgeben. Deshalb wollen wir allen seinen treuen Fans in aller Welt danken, euch - die Michael so sehr geliebt hat. Bitte verzweifelt nicht, weil Michael weiter in jedem einzelnen von euch leben wird. Tragt die Botschaft weiter, weil es das ist, was er sich von euch gewünscht hätte. Macht weiter, damit sein Vermächtnis für immer weiter lebt.

Zusätzlich möchte (Vater) Joseph Jackson persönlich mitteilen: 'Meine Enkelkinder sind zutiefst berührt von all der Liebe und Unterstützung, die ihr für sie und ihren Vater Michael Jackson gezeigt habt.'»

Jacksons Familie erwägt Trauerfeiern rund um den Globus

Jacksons Familie erwägt Trauerfeiern rund um den Globus Die Familie des verstorbenen Popsängers Michael Jackson erwägt, weltweit gleichzeitig mehrere Trauerfeiern für den «King of Pop» auszurichten. Über diesen Vorschlag wolle er am (heutigen) Sonntag mit der ganzen Familie sprechen, sagte der Priester und Bürgerrechtler Al Sharpton, ein langjähriger Freund der Jacksons. Zwei Brüder des mit 50 Jahren verstorbenen Musikers, Jackie und Jermaine Jackson, hätten ihn dazu eingeladen.

Die Familie wolle sicherstellen, dass Jackson vor allem wegen seiner Leistungen für Musik, Tanz und Kultur in Erinnerung bleibe - und nicht wegen seiner Schulden, den früheren Vorwürfen des Kindesmissbrauchs oder wegen der Einnahme von Schmerzmitteln, worauf sich viele Medien konzentrierten, sagte Sharpton. Wenn auf der ganzen Welt gleichzeitig um den «King of Pop» getrauert würde, «dann müssten sich die Medien darauf konzentrieren, was Millionen Menschen für ihn fühlten», sagte Sharpton. «Michael Jackson war ein Genie und kein Freak.» (dapd)

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