Aktualisiert 23.01.2020 23:12

National LeagueBizarres Torfestival mit 9:6 Sieg des ZSC

Nach einer spektakulären Partie besiegen die ZSC Lions Servette 9:6. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können.

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mal
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In den ersten 20 Minuten brennen beide Mannschaften ein richtiges Feuerwerk ab. Bereits nach vier Minuten eröffnet Fehr den Torreigen. Wenig später sorgt Roe, nach einem mustergültigen Zuspiel von Suter, für den Ausgleich.

In den ersten 20 Minuten brennen beide Mannschaften ein richtiges Feuerwerk ab. Bereits nach vier Minuten eröffnet Fehr den Torreigen. Wenig später sorgt Roe, nach einem mustergültigen Zuspiel von Suter, für den Ausgleich.

Keystone/Martial Trezzini
Doch damit nicht genug: Smirnovs trifft in Überzahl zur erneuten Führung für Servette, Sigrist gleicht für den ZSC aus. Kurz vor dem Ende des 1. Drittels dann der vorläufige Höhepunkt: die erneute Führung durch Fehr.

Doch damit nicht genug: Smirnovs trifft in Überzahl zur erneuten Führung für Servette, Sigrist gleicht für den ZSC aus. Kurz vor dem Ende des 1. Drittels dann der vorläufige Höhepunkt: die erneute Führung durch Fehr.

Keystone/Martial Trezzini
Wer denkt, dass es im zweiten Drittel ruhiger zu- und hergeht, täuscht sich. Die Verteidiger schlafen weiterhin, die Stürmer treffen, wie sie wollen. So führt der ZSC nach dem zweiten Drittel 5:4.

Wer denkt, dass es im zweiten Drittel ruhiger zu- und hergeht, täuscht sich. Die Verteidiger schlafen weiterhin, die Stürmer treffen, wie sie wollen. So führt der ZSC nach dem zweiten Drittel 5:4.

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Die ZSC Lions entschieden einen verrückten Spitzenkampf mit nicht weniger als 15 Toren zu ihren Gunsten. Letztlich setzten sich die Zürcher mit dem bizarren Resultat von 9:6 durch. ZSC-Stürmer Denis Hollenstein und Servettes Eric Fehr erzielten je drei Tore, zwei Mal traf Garrett Roe und Maxim Noreau für die Lions. Damit schliessen die Zürcher in der Tabelle zu Leader Zug auf, haben aber drei Spiele mehr absolviert als die Zentralschweizer.

Dass die Partie zu einem derart aussergewöhnlichen Spektakel wurde, war primär dem unzureichenden Abwehrverhalten beider Teams geschuldet. Und dieses zog sich über die gesamte Spieldauer hinweg. Es gab tatsächlich noch zahlreiche weitere hochklassige Chancen auf beiden Seiten, die jedoch nicht genutzt wurden. Bis zu Spielhälfte war es Servette, das jeweils vorlegen konnte. Danach sorgte Hollenstein mit zwei Toren innert 93 Sekunden für den Umschwung und eine 5:4-Führung. Die Entscheidung fiel jedoch erst in den letzten fünf Minuten, als die Zürcher den 6:6-Zwischenstand noch in ein 9:6 verwandelten.

Telegramm:

Genève-Servette - ZSC Lions (3:2, 1:3, 2:4) 5505 Zuschauer - SR Mollard/Lemelin, Kaderli/Altmann.Tore: 4. Fehr (Miranda) 1:0. 9. Roe (Suter, Pettersson) 1:1.11. Smirnovs (Karrer, Winnik/Ausschluss Berni) 2:1. 16. Sigrist (Schäppi) 2:2. 18. Fehr (Tömmernes/Ausschluss Pettersson) 3:2. 25. Roe (Noreau, Phil Baltisberger/Strafe angezeigt) 3:3. 27. Fehr (Winnik, Karrer) 4:3. 33. (32:13) Hollenstein (Marti, Diem) 4:4. 34. (33:46) Hollenstein (Bodenmann) 4:5. 44. Wingels (Patry) 5:5. 47. Noreau 5:6. 48. Winnik (Fehr) 6:6. 56. Hollenstein (Bodenmann/Ausschlüsse Fehr) 6:7. 58. Pettersson (Chris Baltisberger) 6:8. 59. (58:56) Noreau 6:9 (ins leere Tor).Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. PostFinance-Topskorer: Wingels; Suter.Genève-Servette: Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Le Coultre, Kast; Smons; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Patry; Jeremy Wick, Smirnovs, Bozon; Riat, Berthon, Maillard; Molinari.ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter; Pettersson, Roe, Suter; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Roman Wick; Simic, Schäppi, Sigrist; Brüschweiler.Bemerkungen: Genève-Servette ohne Rod (gesperrt), Douay, Fritsche, Mercier und Völlmin. ZSC Lions ohne Blindenbacher, Flüeler, Pedretti (alle verletzt) und Krüger (überzähliger Ausländer). - 10. Pfostenschuss Karrer.

Rangliste: 1. Zug 37/71 (117:99). 2. ZSC Lions 40/71 (134:101). 3. Genève-Servette 40/68 (114:101). 4. Davos 36/67 (119:98). 5. Biel 39/58 (114:114). 6. Lugano 40/55 (98:108). 7. Lausanne 35/54 (100:95). 8. SCL Tigers 38/54 (94:109). 9. Bern 38/52 (101:111). 10. Ambri-Piotta 39/47 (96:112). 11. Fribourg-Gottéron 36/46 (84:99). 12. Rapperswil-Jona Lakers 38/41 (94:118).

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