MENSCHLICHES VERSAGEN: Blackout vor der EM-Hauptprobe
Aktualisiert

MENSCHLICHES VERSAGENBlackout vor der EM-Hauptprobe

Vor Beginn des Spiels Schweiz-Liechtenstein im neuen Fussballstadion in St. Gallen sind in der Arena die meisten Lichter ausgegangen. Die St.Galler Stadtwerke sagen sorry. Doch was ist überhaupt geschehen?

Die Arena wird über drei Transformatoren mit Strom versorgt, wie die Stadt St. Gallen mitteilte. Einer ist für die Infrastruktur der Medienarbeitsplätze vorgesehen, die zwei anderen sichern die Stromversorgung des Stadions.

Da die Arbeiten am Stadion bis kurz vor dem Länderspiel andauerten, konnten noch nicht sämtliche bautechnischen Abnahmen erfolgen. So wurde übersehen, dass einer der beiden Stadiontrafos nicht eingeschaltet war.

Dies führte dazu, dass es beim im Betrieb stehenden Trafo zur Überlastung und danach zum Stromausfall kam. Sofort angesprungen ist die Notstromgruppe, so dass es in der Arena nie ganz dunkel wurde. Zum Stillstand kamen auch die Lifte. Die Feuerwehr befreite die Eingeschlossenen aber umgehend.

Erinnerungen ans alte Espenmoos wurden bei den Besuchern wach. Der Notfalldienst der Stadtwerke konnte die Anlage wieder in Betrieb setzen, einschliesslich des stillstehenden Trafos. Die Stadtwerke bedauerten den Zwischenfall und entschuldigten sich für den Fehler. (sda)

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