Vorsicht beim Grillieren: Blasenkrebs durch rotes Fleisch?
Aktualisiert

Vorsicht beim GrillierenBlasenkrebs durch rotes Fleisch?

Das Verspeisen von Rind-, Schweine- oder Lammfleisch steigert das Blasenkrebs-Risiko nahezu um die Hälfte. Kein Grund zur Panik, denn es gibt gesündere Grillier-Alternativen.

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rre/ap

Wer viel sogenanntes rotes Fleisch geniesst, dazu gehören Produkte vom Schaf, Rind oder vom Schwein, erhöht sein Risiko an Blasenkrebs zu erkranken um fast 50 Prozent. Dies zeigt eine Studie der Universität von Texas. Noch stärker gefährdet sind demnach jene Menschen, die das Fleisch gerne gut durchgebraten essen, wie etwa beim Grillen.

Der Vergleich von 880 Blasenkrebs-Patienten mit ähnlich vielen gesunden Menschen gleichen Alters und Geschlechts ergab, dass ein starker Konsum von rotem Fleisch das Risiko im Vergleich zu geringem Verzehr um knapp die Hälfte steigert. Dies galt vor allem für Rindersteaks, Schweinekoteletts und Speck.

Gut durch - schlecht für die Gesundheit

Wer sein Fleisch gerne gut durchgebraten verspeiste, hatte im Vergleich zu jenen Menschen, die es weniger gar bevorzugten, sogar ein fast verdoppeltes Risiko, wie die Forscher auf einem Krebskongress in Washington berichteten. Verantwortlich dafür sind vor allem die sogenannten heterozyklischen Amine (HCAs). Sie entstehen durch die Reaktion zwischen Aminosäuren und dem Eiweiss Kreatin, das in den Muskeln der Tiere gespeichert ist. Bislang sind 17 HCAs bekannt, die das Krebsrisiko steigern.

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