Aktualisiert

Blechlawine ärgert die Zürcher

Die Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher beurteilt die Lebensbedingungen in der Limmatstadt als «sehr gut». Als grösstes Problem nehmen sie den Verkehr wahr.

Die Wohnqualität wird in den einzelnen Quartieren unterschiedlich beurteilt. Das Vertrauen in die Behörden ist gross. Zudem steht die grosse Mehrheit der Bevölkerung den vielfältigen Veränderungen in der Stadt «offen und positiv» gegenüber, wie aus der am Mittwoch von der Stadtentwicklung Zürich veröffentlichten Bevölkerungsbefragung 2007 hervorgeht.

97 Prozent der Befragten leben «gerne oder sehr gerne» in Zürich. Sie assoziieren mit der Stadt die Lage am See, die Schönheit Zürichs und die Lebensqualität, wie es weiter heisst.

Das grösste Problem aus Sicht der Befragten ist der Verkehr (48 Prozent), gefolgt von Kriminalität (21 Prozent), der Ausländerfrage (20 Prozent) und Abfall/Dreck/Schmierereien (12 Prozent). Um die Umweltbelastung machen sich 11 Prozent Sorgen.

75 Prozent der Befragten stehen der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft in Zürich positiv gegenüber, 5 Prozent finden diese Entwicklung «sehr schlecht». Den Bau von Hochhäusern lehnen 47 Prozent ab.

Befragt wurden im März/April 2007 telefonisch 2502 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich. Die Befragten waren volljährig und wohnten seit mindestens einem Jahr in Zürich. Ein Interview dauerte durchschnittlich 35 Minuten. 153 Interviews wurden auf Italienisch, Spanisch oder Serbokroatisch durchgeführt. (sda)

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