Blocher-Buch heiss begehrt
Aktualisiert

Blocher-Buch heiss begehrt

«Das Blocher-Prinzip» scheint ein Renner zu werden: Das «Führungsbuch» war in einigen Buchhandlungen schon gestern Mittag ausverkauft.

Auf das Buch «Das Blocher-Prinzip» von Matthias Ackeret hat die Schweiz anscheinend gewartet. «Das war ein Superstart», sagt Adrian Weninger, Abteilungsleiter in der Buchhandlung Orell Füssli bei der Bahnhofstrasse in Zürich. Das Buch sei bereits innert drei Stunden ausverkauft gewesen. Zufrieden ist auch der Autor. Ackeret: «Über die Hälfte der Auflage von rund 8000 Stück ist bereits weg.»

Christoph Blocher selbst hat das Titelbild für das Buch – ein Brillen-Smiley – ausgewählt. Der Inhalt besteht aus Interviews zu Prinzipien, Führungsgrundsätzen und Strategien. «Überrascht hat mich, dass alles ein System hat. Blocher hat die militärische Führungslehre auf alle Bereiche seines Lebens angewendet», erzählt Ackeret.

Dies zeigt sich etwa darin, dass laut Blocher-Prinzip «Verantwortung unteilbar» ist und «der Auftrag stets im Mittelpunkt stehen soll». Weiter erfährt man, dass bei Blocher als Boss «Fragen an den Chef nicht zulässig sind, denn sie schwächen die Führung». Mitarbeiter sollen, wenn sie uneins sind mit dem Chef, einen Antrag stellen.

(cde)

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