Aktualisiert 27.10.2009 17:22

Nordkorea statt Schweizer BergeBlocher machte Wanderferien in Nordkorea

Alt Bundesrat Christoph Blocher hat in den Herbstferien etwas gemacht, was nach seinen eigenen Worten nur Exoten in den Sinn kommt.

Er hat als Mitglied einer Wandergruppe 14 Tage in Nordkorea verbracht, wie der SVP-Vizepräsident im Internetfernsehen «Teleblocher» sagte. Er habe sich sein Leben lang für Länder interessiert, in die man nicht hineinkomme, begründete Blocher sein ungewöhnliches Ferienziel. Zudem habe er sich an das nordkoreanische Sprichwort gehalten: Einmal sehen ist besser als 100 Mal hören.

Eigentlich wollte Blocher Nordkorea inkognito bereisen. Allerdings sei dies nicht gelungen. So habe er sich für Nachtessen mit dem nordkoreanischen Aussenministerium und mit dem Handelsministerium von der Wandergruppe abkoppeln müssen, sagte der ehemalige Justizminister. Auf allfällige Investitionen in dem kommunistischen Land angesprochen, sagte Blocher, im Moment könne man mit dieser Ordnung nichts zustande bringen. (dapd)

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