Aktualisiert 01.03.2008 09:51

Blocher verteidigt Ospel

Alt Bundesrat Christoph Blocher will, dass UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel an der Spitze der Bank bleibt und die Probleme löst.

In einem Interview der Westschweizer Zeitung «Le Matin» von heute sagte der SVP-Politiker zu den Rücktrittsforderungen an den Bankier: «Meiner Ansicht nach muss er bleiben und das Problem lösen, das ist seine Bestrafung (...)». Ospel habe dazu beigetragen, dass die UBS in zehn Jahren 66 Milliarden Franken Gewinn gemacht und der Schweiz 23 Milliarden Franken Steuern bezahlt habe. Bis jetzt habe Ospel vier Milliarden verloren. Trotz allem sei er auch daran, die Bank zu retten, sagte Blocher. Innerhalb von drei Tagen sei es Ospel gelungen, die 13 Milliarden Franken neues Kapital zu finden. «Noch ein Volltreffer», sagte Blocher. Der SVP-Politiker hat auch keine Mühe damit, dass der Staatsfonds GIC aus Singapur nun grösster Aktionär der Bank wird. Es handle sich nicht um den Staat, der investiere, sagte Blocher und verglich das Engagement mit einem Aktienkauf durch die Pensionskasse des Bundes. (dapd)

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