Blocher zum Zusammenkleben
Aktualisiert

Blocher zum Zusammenkleben

Christoph Blocher nimmt eine weitere mediale Hürde: Nach dem Vorbild der Jugendzeitschrift «Bravo» präsentiert «Das Magazin» den Justizminister in seiner jüngsten Ausgabe vom Samstag als so genannten Starschnitt.

Das heisst, das Porträt Blochers ist in Einzelteile zerschnitten, die zusammengeklebt werden können. Im Unterschied zu «Bravo» müssen die Blocher-Fans aber nicht mehrere Ausgaben des «Magazins» abwarten, bis sie alle Teile des SVP-Bundesrats zusammenhaben. Blocher ist vielmehr in einem Heft auf vier Seiten viergeteilt. Weiterer Unterschied zu den Popstars der Jugendpostille: Lebensgross ist der Starschnitt Blochers nicht. A propos Blocher-Fans: Das «Magazin» erklärt die Poster-Idee als eine Art Kompromiss zwischen den Gegnern und Befürwortern des SVP-Politikers. Anhänger könnten den zusammengeklebten Blocher zum Beispiel übers Bett oder in die Garage hängen. Die Gegner könnten damit anstellen, was sie wollten. Und wer Blocher gar nicht anschauen möchte, bekomme ihn im Heft niemals ganz zu sehen. (dapd)

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