Aktualisiert 07.01.2008 18:52

Bloomberg heizt Spekulationen um Präsidentschaftskandidatur an

Das Rennen um das Weisse Haus in Washington könnte noch spannender werden: US-Medien spekulierten erneut über die Kandidatur eines politischen Schwergewichts: des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg.

Angeheizt wurden die Spekulationen durch eine Ankündigung, dass an der Universität von Oklahoma ein Treffen mit 16 politisch hochrangigen Teilnehmern stattfinden solle. Unter den Teilnehmern seien Ex-Senatoren der Republikaner und der Demokraten.

Sie wollten beide Lager zu einem geschlosseneren Vorgehen und zu weniger Parteipolitik auffordern, erklärten die Organisatoren der Veranstaltung. US-Medien erwarten, dass beim Treffen die Weichen für Bloomberg als parteilosen Kandidaten gestellt werden könnten.

Bloomberg hatte zwar Spekulationen über eine eigene Kandidatur stets zurückgewiesen. Mit landesweiten Auftritten heizte er aber diese zugleich immer wieder an.

Der Präsident der Universität, David Boren, hatte sich schon früher für Bloomberg als Kandidaten stark gemacht - zuletzt vergangene Woche in der «New York Times».

Ex-Demokrat, Ex-Republikaner

Bloomberg gehörte jahrelang den Demokraten an. Um als Bürgermeister von New York zu kandidieren, wechselte er 2001 zu den Republikanern. Im vergangenen Juni trat er dann auch aus der republikanischen Partei aus.

Bloomberg ist der Gründer des gleichnamigen Medienkonzerns, der Finanzinformationen und Nachrichten verbreitet. Der Multi- Milliardär wäre für seinen Wahlkampf nicht auf Spendengelder angewiesen. Gemäss Medienberichten lässt er seine Mitarbeiter bereits an einer Wahlkampfstrategie feilen.

(sda)

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