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David CameronBloss nicht mit Berlusconi in den Jacuzzi!

Vor Gästen lästert der britische Premier David Cameron über den italienischen Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi. Dabei spuckt der Brite ganz schön fiese Töne.

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Er kann auch fiese Witze machen: Der britische Premier David Cameron soll im Jahr 2010 in Anwesenheit eines Künstlers über Silvio Berlusconi gelästert haben.

Er kann auch fiese Witze machen: Der britische Premier David Cameron soll im Jahr 2010 in Anwesenheit eines Künstlers über Silvio Berlusconi gelästert haben.

Keystone/AP/Kirsty Wigglesworth
Dabei sagte Cameron zu seiner Frau: «Keine Sorge, ich werde den Whirlpool verlassen, bevor die Nutten auftauchen». Der Satz ist eine klare Anspielung auf die wilden Partys mit leichtbekleideten Damen, die während Berlusconis Amtszeit in Rom stattgefunden haben.

Dabei sagte Cameron zu seiner Frau: «Keine Sorge, ich werde den Whirlpool verlassen, bevor die Nutten auftauchen». Der Satz ist eine klare Anspielung auf die wilden Partys mit leichtbekleideten Damen, die während Berlusconis Amtszeit in Rom stattgefunden haben.

Keystone/Ettore Ferrari
Wer am 4. Dezember 2014 erstmals offen darüber sprach, ist der britische Künstler Ben Eine.

Wer am 4. Dezember 2014 erstmals offen darüber sprach, ist der britische Künstler Ben Eine.

Instagram / Einesigns

Damit hat David Cameron kaum gerechnet: Ein Witz, den er vor rund vier Jahren über Silvio Berlusconi machte, ist jetzt publik geworden.

Wie die Zeitung «The Guardian» erfahren hat, lästerte Cameron bei einem Treffen mit dem Künstler Ben Eine über Berlusconi. Das Ehepaar Cameron sass zum Tee im Wohnzimmer der Downing Street 10 mit dem Graffiti-Künstler zusammen, als ein Mitarbeiter den Raum betrat. Er wollte den britischen Regierungschef daran erinnern, dass er am Abend noch bei Berlusconi in Rom zum Essen erwartet werde.

Cameron sagte daraufhin zu seiner Frau: «Keine Sorge, ich werde den Whirlpool verlassen, bevor die Nutten auftauchen.»

Der auserwählte Künstler verplappert sich jetzt

In einem Videointerview erzählte Künstler Eine nun belustigt über seine Erfahrung bei Cameron. «Ich habe es wirklich genossen, mich mit ihm zu unterhalten», sagte er. Gleichzeitig stellte er klar, dass er den Politiker nie wählen würde. «Ich habe noch nie in meinem Leben gewählt und würde niemals einen Tory wählen.»

Eigentlich etwas undankbar. Immerhin hatte David Cameron im Jahr 2010 Eines' Werk «Twenty-First Century City» als offizielles Geschenk für US- Präsident Barack Obama ausgesucht.

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