Blüten im Umlauf
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Blüten im Umlauf

Die Walliser Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt haben vor gefälschten Banknoten gewarnt.

In den vergangenen Wochen waren im Wallis gefälschte 200-er und 50-er-Noten in Umlauf gebracht worden. In Basel versuchten zudem unbekannte Täter mit gefälschten 50-Euro-Noten zu bezahlen.

Ein Ausländer habe als Fälscher der 200-er-Noten identifiziert und in der Zentralschweiz verhaftet werden können, schreibt die Walliser Kantonspolizei in einer Mitteilung. Insgesamt seien im Wallis sieben 200-er-Blüten in Umlauf gebracht sowie vor allem im Mittel- und Unterwallis 22 gefälschte 50-er Noten. In der Schweiz seien bis jetzt 65 falsche 50-er-Noten des gleichen Fälschungstyps aufgetaucht. Die Fälschungen werden von der Polizei als minderwertig bezeichnet. Sie seien bei näherem Betrachten von blossem Auge leicht als solche zu erkennen. Die Polizei rät vor allem auf die fünf Sicherheitsmerkmale zu achten: Es sind dies die Zauberzahl, die Farbzahl, die Tanzzahl, die Chamäleonzahl und die Glitzerzahl.

In Basel wurden falsche 50-Euro-Noten unmittelbar beim Einkassieren vom Servicepersonal als Fälschung erkannt. Die Täter hätten jedoch unerkannt flüchten können. Bereits am Dienstag hätten Täter in Gastlokalen drei Mal mit falschen 50-Euro-Noten bezahlt, wobei nur in einem Fall die Fälschung rechtzeitig erkannt worden sei. (dapd)

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