Bern: Blut spenden zwischen Kunst und Präparaten
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BernBlut spenden zwischen Kunst und Präparaten

Sommer in Berner Museen: Während im Naturhistorischen Museum mitten in einer Ausstellung Blut abgezapft wird, bildet das Historische Museum Nachwuchs-Guides aus.

von
Fabienne Wittwer
Mitten in der Ausstellung «C'est la vie» wird den Spendern Blut abgenommen. (Bild: Philipp Zinniker)

Mitten in der Ausstellung «C'est la vie» wird den Spendern Blut abgenommen. (Bild: Philipp Zinniker)

«So etwas haben wir noch nie gemacht», sagt Anita Tschaggelar, Leiterin Blutspende­management Bern. Seit gestern läuft im Naturhistorischen Museum mitten in der Ausstellung «C'est la vie» eine Blutspendeaktion. Anlass ist der zweite Geburtstag der Ausstellung, die sich rund um das Leben dreht. «Gerade im Sommer wird das Blut oft knapp, weil die Leute weniger spenden und die Spitäler einen grösseren Bedarf haben», so Tschaggelar. Die Aktion dauert noch bis morgen Abend – von 9 bis 17 Uhr wird zum Aderlass gebeten.

Frisches Blut sucht auch das Historische Museum: Dort können 13- bis 18-Jährige im August einen mehrtägigen Workshop besuchen, um ab Oktober an den Tours for Teens andere Jugendliche durch die Aus­stellung «James Cook und die Entdeckung der Südsee» zu führen. «Im Kurs erfahren sie vieles über die Person James Cook und erhalten wertvolle Tipps für eine spannende Führung», sagt Carol Rosa vom Verein Kultessen für Kultur- und Bildungsvermittlung. Die Rundgänge werden die Teenager dann jeweils zu zweit oder zu dritt durchführen. Belohnt werden die Nachwuchs-Guides mit einer Jahreskarte für das Historische Museum für die ganze Familie. Der Workshop ist ein Angebot aus dem Ferienprogramm Fäger.

www.faeger.ch

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