Blutige Gefechte in Nepal: 74 Tote
Aktualisiert

Blutige Gefechte in Nepal: 74 Tote

Bei Kämpfen im Südwesten des Himalaya- Königreichs Nepal haben Regierungstruppen nach Armeeangaben mindestens 70 maoistische Rebellen getötet. Auch vier Soldaten seien bei den Gefecht ums Leben gekommen.

Die Kämpfe hätten am Montagabend im Distrikt Bardiya 500 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kathmandu begonnen, sagte ein Armeesprecher am Dienstag in Kathmandu. Es war das blutigste Gefecht, seit König Gyanendra vor einem Monat die Regierung entliess und den Ausnahmezustand verhängte.

In Nepal führen Maoisten seit 1996 einen «Volkskrieg» gegen die Monarchie. In dem Konflikt wurden bislang mehr als 11 000 Menschen getötet.

Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge werden die Kämpfe immer brutaler geführt. Sowohl Regierungstruppen als auch die Rebellen richteten willkürlich Zivilisten oder unbewaffnete Kämpfer hin.

(sda)

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