Aktualisiert 15.05.2007 06:39

Blutiger Wahlkampf: 120 Tote auf den Philippinen

Auch nach Abschluss der Wahl auf den Philippinen geht die Gewalt in dem Inselstaat weiter. Bei der Stimmenauszählung kamen heute Morgen zwei weitere Menschen ums Leben.

Laut Polizei handelte es sich um Lehrer, deren Schule in Brand gesteckt wurde, weil dort Wahlurnen deponiert waren. Während der Wahl vom Montag kam es wiederholt zu Unruhen, denen mindestens acht Menschen zum Opfer fielen. Gleichwohl bezeichnete der nationale Polizeichef die Abstimmung als relativ friedlich.

Da die Stimmen per Hand ausgezählt werden, wird mit ersten offiziellen Ergebnissen erst in einigen Tagen gerechnet. Zu bestimmen waren zwölf der insgesamt 24 Senatoren, alle 236 Abgeordneten der ersten Parlamentskammer sowie fast 17.500 Gouverneure, Bürgermeister und Kommunalvertreter. Es gab mehrere Beschwerden wegen Unregelmässigkeiten bei der Wahl. Insgesamt kamen bei Unruhen während des Wahlkampfs seit Januar mehr als 120 Menschen ums Leben. (dapd)

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